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Konzer Rundschau
Ausgabe 13/2019
Neues aus der Verbandsgemeinde Konz
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Moselwein für exotische Reiseziele

Gut besucht war der 500 Qudratmeter große Gemeinschaftsstand

Moselwein ist international gefragt, und das nicht nur in den klassischen Exportmärkten. Dieses Fazit der Moselweinwerbung nach dem Auftritt des Weinanbaugebietes auf der wichtigsten Weinfachmesse der Welt in Düsseldorf. Dort stellten fast 7.000 Aussteller aus aller Welt an drei Tagen ihre Produkte rund 61.500 Fachbesuchern aus 142 Ländern vor.

Auf der ProWein war der große Mosel-Gebietsstand Anlaufstelle für Weineinkäufer und Fachleute aus aller Welt. „Das ist an sich nichts Neues, wir verzeichnen seit Jahren viele Besucher aus Deutschland und unseren wichtigen Exportmärkten von Norwegen über USA bis Japan, denn unsere Betriebe liefern Wein in mehr als 80 Länder“, erläuterte Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V. Auffallend sei aber, dass zunehmend auch Weinfachleute aus exotischen Destinationen sich für Moselweine interessieren. In diesem Jahr berichteten die Mosel-Betriebe auf der ProWein unter anderem von Gästen aus Mexiko, Brasilien, Argentinien, der Dominikanischen Republik, den Bermuda-Inseln und Vietnam. Auch nach Peru, Südkorea, Australien oder Neuseeland werden Moselweine exportiert. Vom Volumen her sind diese Märkte noch klein, der Wert der exportierten Produkte liegt aber meist deutlich über dem Durchschnitt. Das Gros der Weine geht nach wie vor in die USA und nach Kanada, in die skandinavischen Länder, nach China, Hongkong und Japan, in die Niederlande, nach Belgien und Großbritannien. Anhaltend groß war auf der ProWein auch das Interesse aus Osteuropa. Einkäufer aus Polen, Tschechien, Slowakei, Russland und dem Baltikum kamen ebenso zum Mosel-Stand, wie auch aus relativ neuen Märkten wie Slowenien und Rumänien.

Der Verein der Elblingfreunde der Südlichen Weinmosel und die grenzübergreifende Vereinigung Terroir Moselle nutzten die Mosel-Theke ebenfalls, um sich zu präsentieren. Die jungen Weine des 2018er Jahrgangs überzeugten ebenfalls auf der gesamten Bandbreite vom Elbling über Burgundersorten bis zum Riesling. Die 59 Weingüter und Sektmanufakturen von Mosel, Saar und Ruwer, die sich am Gebietsstand beteiligten, zogen eine positive Bilanz.