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Konzer Rundschau
Ausgabe 23/2019
Neues aus der Verbandsgemeinde Konz
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Viel los beim Tag der offenen Tür

Caritas-Beratungszentrum Migration und Integration in Konz stellte sich vor

Der Caritasverband stellte bei seinem Tag der offenen Tür am 15. Mai 2019 sein Beratungszentrum Migration und Integration in der Beethovengalerie in Konz vor. Mit den Migrations- und Sozialdiensten für Geflüchtete arbeitet der Caritasverband Trier e.V. daran, die Teilhabe der zugewanderten Menschen zu verbessern. Flüchtlinge und andere Zugewanderte finden hier Unterstützung bei unterschiedlichen Problem- und Lebenslagen. Unter einem Dach angesiedelt sind hier sechs verschiedene Dienste: vom Jugendmigrationsdienst über die Verfahrensberatung und die Integration von Frauen vor Ort bis hin zum Bedarfsgemeinschaftscoaching, der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule und der Ehrenamtskoordination.

Was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, erfuhren die Besucher beim Tag der offenen Tür in Kurzpräsentationen der Teammitglieder. Zuvor hatten die Beauftragte für Migration und Integration des Kreises Trier-Saarburg, Gisela Krämer, VG-Bürgermeister Joachim Weber und Pfarrer Georg Dehn in Rahmen von Grußworten die Bedeutung des Zentrums für Konz und die Region betont. Sie würdigten die Arbeit und Einsatz der Mitarbeiter im Sinne der Caritas, der Nächstenliebe. Ein großer Dank ging auch an die große Zahl ehrenamtlich tätiger Menschen, die Geflüchteten bei der Bewältigung ihres Alltags helfen. So z.B. spielen für eine gelingende Integration die ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleiter - oder auch Integrationslotsen genannt - nach wie vor eine ganz wichtige Rolle. Sie können Geflüchtete beispielsweise bei einem Behördengang begleiten, beim Lesen wichtiger Dokumente helfen oder zeigen, worauf man in der Wohnung achten muss (heizen, lüften u.a.).

Weitere Programmpunkte waren ein Quiz, die Zettel-Aktion "Mein deutsches Lieblingswort" sowie eine viel beklatschte Gesangseinlage des Teams. Auch Ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter/-innen kamen zu Wort und erzählten vom schönsten Moment ihrer Tätigkeit.