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Konzer Rundschau
Ausgabe 41/2018
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Bahnhof Kanzem in neuem Licht

Der Künslter Elmo van der Peol (4.v.re.) mit Ortsbürgermeister Mertes, Gästen und den jungen Künstler

Ärgerlich war es, was vor Jahren morgens am Bahnhof Kanzem zu sehen war. Parolen und Schriftzeichen gegen die Menschenfreundlichkeit. Also überlegte die Gemeinde was zu machen ist. Als im vergangenen Jahr das Projekt „Demokratie leben“ vorgestellt wurde hatte die Gemeinde und der Kulturverein Kanzem die Idee, aus Zuschüssen der Aktion den Bahnhof Aufgang sowie die Unterführung neu zu gestalten. Recht schnell war der Antrag genehmigt und es gab Zuschüsse aus dem Bundesprogramm „Demokratie Leben“. Mit dem jungen Künstler Elmo van der Poel, der in Kanzem aufgewachsen ist und in Bonn studiert und arbeitet wurde jemand gewonnen der gute Ideen hatte. Gemeinsam mit ihm sollten Kanzemer Kinder und Jugendliche in einem Workshop Ideen und Bilder entwickeln. In den Herbstferien war es dann soweit, 10 Kids und Jugendliche stellten zunächst ihre Ideen vor, die dann gezeichnet wurden. Aus den Zeichnungen wurden die schönsten ausgewählt, die dann die Unterführung und den Treppenaufgang jetzt verschönern. Ortsbürgermeister Johann Peter Mertes konnte am Samstag bei der Eröffnung zahlreiche Bürger, sowie den Künstler Elmo van der Poel, den Beigeordneten der VG Guido Wacht, den Vorsitzenden des Kulturvereins René Morbe und die jungen Künstlerinnen und Künstler begrüßen. Kanzem ist eine offene, gastfreundliche Gemeinde mit Bewohnern aus vielen Ländern, die harmonisch zusammenleben. Den Besuchern soll gezeigt werden, dass jeder in Kanzem Willkommen ist. Die Neugestaltung zeigt eine Willkommenskultur, Gastfreundschaft und die Internationalität der Gemeinde, so Johann Peter Mertes in seiner Ansprache. Er dankte dem Künstler und seinen Mitgestaltern für die freundliche und schöne Art wie sich jetzt der Bahnhof zeigt. Guido Wacht sprach von einer gelungenen Gemeinschaftssache von Gemeinde und Kulturverein, die Hand in Hand gearbeitet und dabei gezeigt haben wie man richtig mit Fördergeldern umgeht. Alle Künstlerinnen und Künstler erhielten vom Kulturverein ein Zertifikat für Ihre Arbeit.