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Konzer Rundschau
Ausgabe 46/2021
Neues aus der Verbandsgemeinde Konz
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Heimische Winzer erfolgreich beim Vinum Weinguide

Auf dem Bild von links: : Erich Weber (Hofgut Falkenstein), Katharina Prüm (Weingut Joh. Jos. Prüm), Helmut Plunien (Weingut Vols), Lara und Niklas Haag (Weingut Schloss Lieser) sowie Johannes Weber (Hofgut Falkenstein)

Ob jung oder gereift, ob trocken, feinherb oder süß: Rieslingweine aus dem Weinanbaugebiet Mosel belegen im aktuellen Vinum Weinguide 2022 Spitzenpositionen. Bei der Präsentation des für viele Weinfreunde wichtigsten deutschen Weinführers kürten die Herausgeber Weingüter von Mosel, Saar und Ruwer zu Siegern in sechs Kategorien. Viele weitere Erzeuger von Saarburg bis Winningen finden sich zudem in den Top Ten-Listen der Vinum-Juroren. Das teilte die Moselweinwerbung in Trier mit.

Beim feinherben Riesling setzen die Winzer der Moselregion wieder die „benchmark“. Erich und Johannes Weber vom Hofgut Falkenstein knüpfen an ihre Erfolge der Vorjahre an und stellen den Sieger in der erstmals zusammengefassten Kategorie „Bester Riesling feinherb/bester Kabinett“. 96 von 100 möglichen Punkten erreichte ihre 2020er Riesling Spätlese - 11 - aus der Lage Niedermenniger Herrenberg. Vater und Sohn Weber stellen mit ihrem Kabinett Alte Reben aus dem Krettnacher Euchariusberg (ebenfalls 96 Punkte) auch den drittbesten Wein dieser Kategorie. Mit einem weiteren Wein belegen sie Platz 7. Günther Jauchs Weingut von Othegraven in Kanzem belegt mit drei Kabinett-Weinen verschiedener Saar-Lagen die Plätze 8 bis 10.

Mit der Betriebswertung von fünf Sternen gehört das Hofgut Falkenstein nun erstmals zu den besten Betrieben im Vinum Weinguide. Damit ist das Weingut aus dem Konzer Tälchen für die Autoren auch das Weingut des Jahres im Anbaugebiet. In der Höchsten Bewertungsgruppe mit fünf Sternen finden sich aus der Region außerdem die Weingüter Clemens Busch aus Pünderich, Joh. Jos. Prüm aus Wehlen und Schloss Lieser.

Bei der Auszeichnung für die „Beste Spätlese 2020“ belegte das Weingut Zilliken in Saarburg Platz 10. Nicht nur bei den feinherben und süßen Gewächsen behauptete das Anbaugebiet Mosel seine Spitzenstellung. Nicht nur bei den feinherben und süßen Gewächsen behauptete das Anbaugebiet Mosel seine Spitzenstellung. Dass in der Region auch trockene Weine mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis erzeugt werden, stellte Helmut Plunien vom Weingut Vols in Ayl unter Beweis. Sein 2020er Riesling trocken „Rau“ ist für die Vinum-Autoren der Sieger in der Kategorie „Bester trockener Weißwein unter 10 Euro“ in Deutschland. Auch Platz 4 ging für den Wiltinger Riesling trocken an Helmut Plunien.

Sieben der zehn besten 2011er Spätlesen kommen aus dem Anbaugebiet Mosel: Der Sieg geht an die Ruwer. Maximin von Schubert nahm in Mainz die Siegerurkunde für die 2011er Maximin Grünhäuser Abtsberg Spätlese entgegen. Das Weingut Zilliken in Saarburg, Vorjahressieger in der Kategorie, belegt mit Weinen der Lage Rausch Platz 2 und 4. Fritz Haag stellt mit 2011er Spätlesen aus der Brauneberger Juffer-Sonnenuhr Platz 3 und Platz 5, während von Othegraven mit dem Kanzemer Altenberg Alte Reben und Clemens Busch mit der Pündericher Marienburg Goldkapsel die Ränge 8 und 10 erreichen.

Der Titel „Aufsteiger des Jahres“ an der Mosel gebührt laut Vinum-Jury dem Weingut Richard Richter in Winningen. Zur „Entdeckung des Jahres“ im Gebiet kürten die Autoren die erst 2020 von Peter Thelen gegründete Weinmanufaktur Petershof in Konz-Oberemmel.