v.l. Martin Marx, Stefan Grundhöfer, Michael Richter und Matthias Franzen im Baufeld der Straßenbaumaßnahme (Foto: privat)
Straßenbaumaßnahme Brunnenstraße liegt im Zeitplan
Im Zuge meiner endeten Tätigkeit als geschäftsführender Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Lampaden konnte ich mich am vergangenen Donnerstag noch einmal vom positiven Fortschritt zur Straßenbaumaßnahme in der Brunnenstraße in Lampaden überzeugen. Vor Ort konnte ich mich ausdrücklich bei Michael Richter von MR Ingenieure und seinem Team sowie bei den Vertretern der Baufirma, Stefan Grundhöfer und Polier Matthias Franzen, für deren gute und kooperative Zusammenarbeit zum Projekt "Brunnenstraße" in Lampaden bedanken. Besonders auch das Miteinander der Firmen und Büros mit den Anwohnern konnte lobend für alle Beteiligten hervorgehoben werden. Die Bahnhofstraße wird im weiteren Verlauf der Straßenbaumaßnahme mit Ampelregelung für längere Zeit Abschnittsweise bis zur Trafostation Ortsmitte tangiert und nur halbseitig befahrbar sein. Hier werden u.a. neue Stromleitungen und Glasfaser Pipes verlegt. Zur Brunnenstraße werden in Folge nun die Randsteine gesetzt und Angleicharbeiten ausgeführt, bis letztlich die Asphaltarbeiten erfolgen können. Geplant ist bei entsprechender Witterung die Maßnahme bis Ende November 2024 abzuschließen. Vielen Dank auch besonders an die Anwohner der Brunnenstraße für ihr zuvorkommendes und verständnisvolles Verhalten.
Ortsgemeinde Lampaden und Westenergie zeichnen Engagement für Umwelt aus - Gewinner erhalten Preisgeld von bis zu 2.500 Euro
Das Essener Energieunternehmen lobt den Preis in diesem Jahr u.a. gemeinsam mit der Ortsgemeinde Lampaden aus. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Unternehmen konnten sich bis 15. September mit ihren Ideen und Projekten rund um Klima- und Umweltschutz bewerben. Die Jury honorierte nun die jeweils besten Projekte mit Geldpreisen.
Prämiert wurde zum einen das Projekt „Firefighter for green Futur“ der Feuerwehr Lampaden zu folgender Projektbeschreibung: Der Klimawandel zeigt uns dieses Jahr, welche Gefahren und Probleme auf die Feuerwehren weiter dazu kommen. Lange Dürre und Trockenheit sorgen für Flächen- und Waldbrände. Um die Feuerwehr hier effektiv zu unterstützen, möchten wir als Förderverein der Feuerwehr Lampaden spezielle Waldbrandausrüstung zur Verfügung stellen. Die Feuerwehr kann so effektiver löschen und hilft sogar, während des Einsatzes kostbares Wasser zu sparen. Die Feuerwehr betreibt hier natürlich nicht direkt, sondern in Einsätzen Umweltschutz und hilft mit, unseren Wald und das Tierwohl und den Wohnraum der Tiere zu schützen und die Schäden möglichst gering zu halten und schnell zu bekämpfen. Unser Projekt beinhaltet spezielle Löschrucksäcke und spezielles Handwerkslöschgerät für Wald und Vegetationsbrandbekämpfung. Eingereichte Fotos zeigen vorher einen enormen Wasserverbrauch, und nachher mit Löschrucksack ein gezieltes Einsetzen des Wassers und so auch kostbares Wasser zu sparen. Ansprechpartner: Bernd Jakobs.
Zum anderen wurde das Projekt“ Ökologisches düngen“ des Sportverein Lampaden zu folgender Projektbeschreibung prämiert: Da mineralisches Düngen das Grundwasser, Flüsse und somit auch die Kläranlagen schädigt, haben wir uns als Sportverein dazu entschieden die Düngung unserer Rasensportanlage auf organische Düngung umzustellen. Auch die chemische Herstellung mineralischen Düngers ist mit hohem Energieaufwand behaftet, was wiederum die Natur belastet. Die gelösten Salze der mineralischen Dünger zerstören auch die Organismen des Erdreichs, was zur Folge hat, dass der Boden unfruchtbar wird und ein Rasenwachstum somit nur mit noch mehr chemischem Dünger möglich ist. Die Mehrkosten für den organischen Dünger sind unser Beitrag für die Umwelt und für den Erhalt der Anlage für die nächsten Generationen. Nach dem Motto von der Natur - für die Natur! Ansprechpartner: Dirk Weines.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Umsetzen der Projekte. Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis wird das Bewusstsein und Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gefördert und es wird hier vor Ort dafür geworben, sich ebenfalls für den Umweltschutz stark zu machen. Westenergie freut sich über die Ideen und Projekte, die in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden. Seit 1995 macht der Westenergie Klimaschutzpreis regelmäßig gute Initiativen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 8.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 2.500 Euro dotiert. Die Gewinner ermittelt eine Jury aus Vertretern der Kommune und von Westenergie.