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Büttelborner Nachrichten
Ausgabe 22/2022
Notizen aus dem Rathaus
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Aufarbeitung des Rechtsextremismus in Politik und Justiz

Das Groß-Gerauer Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus lädt gemeinsam mit anderen Bündnispartnern am 3. Juni 2022 um 19.00 Uhr zur Veranstaltung „Aufarbeitung des Rechtsextremismus in Politik und Justiz“ in das Landratsamt Groß-Gerau in der Wilhelm-Seipp-Straße 4 ein.

Die Veranstaltung findet als Gespräch zwischen Gerald Kummer - Berichterstatter des Untersuchungsausschusses zum Mordfall Lübcke im Hessischen Landtag - und Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler, der Opfer im NSU-Prozess vertreten hat, statt.

„Wäre das Netzwerk um den NSU ausermittelt worden, Walter Lübke könnte vielleicht noch leben - sein Mörder stammt aus der Generation NSU“, schreiben Caro Keller und Sebastian Schneider vom antifaschistischen Portal NSU-Watch (https://www.nsu-watch.info). Im Gespräch mit dem Politiker Gerald Kummer, Berichterstatter im Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags zum Mord an Walter Lübcke, und dem Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler, der als Opferanwalt im NSU-Prozess tätig war, wollen wir der Frage nachgehen, warum es nicht gelungen ist, den NSU und sein Umfeld so zu ermitteln, dass die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2012 wahr geworden wären, „damit sich so etwas nie wiederholen kann.“ Und wir fragen: Was muss sich ändern, damit das Morden gestoppt werden kann?