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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 11/2021
Seite 2
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„Jeder Tag ist ein Geschenk, aber ohne Musik ist es nichts“

Die Musikschule Kelsterbach stellt vor: Tanja Puliak

Tanja Puliak ist mittlerweile seit 13 Jahren an der Musikschule Kelsterbach hauptsächlich als Klavierdozentin, aber auch als Dozentin für Musikalische Früherziehung tätig. Nachdem sie 1996 ihr Studium mit dem Hauptfach Klavier und dem Nebenfach Geige an der Musik- und Kunstakademie Pins abschloss, studierte sie an der Wiesbadener Musikakademie Klavier und später zusätzlich Elementare Musikpädagogik. Da sie mit acht Jahren zunächst begann, Akkordeon zu lernen, fand sie aufgrund ihrer Größe erst zwei Jahre später zum Klavier.

„Meine Grundschullehrerin war so fantastisch, sie war wie ein Vorbild für mich und deswegen wollte ich Grundschullehrerin werden.“ Als sie dann jedoch das Klavier kennenlernte und sich in das Instrument verliebte, war klar, dass sie Klavierlehrerin werden wollte. Das Klavier sei eigentlich das Königsinstrument, so Puliak. Insbesondere als sie während ihres Studiums viel begleitend spielte, habe sie gemerkt, dass das Klavier wie ein ganzes Orchester klingen könne. „Es gibt wirklich unendlich viele Möglichkeiten an diesem Instrument, da kann man sehr viele schöne Klänge rauszaubern,“ sagt Puliak.

Das Highlight ihrer bisherigen Karriere sei ein Konzert im Hessischen Landtag im Juni 2001 gewesen, das live im Fernsehen übertragen wurde - ohne dass die Pianistin vorher davon erfahren hatte. „Das war wirklich unvergesslich und hat mir einen Schub gegeben, dadurch habe ich gelernt, dass man nicht nur gut vorbereitet sein muss, sondern auch gut mit seinen Nerven umgehen können muss.“

Doch auch am Unterrichten habe Tanja Puliak viel Spaß und könne kontinuierlich Erfahrungen sammeln und Neues lernen. Für sie sei es wichtig, den Unterricht zunächst von einer zwischenmenschlichen Perspektive aus zu betrachten. Sie spreche immer zuerst mit ihren Schülerinnen und Schülern, wenn sie bedrückt wirkten, mache dann aber auch einmal einen Witz, sodass der Unterricht etwas lockerer und interessanter würde. “Ich unterrichte heute ganz anders als noch vor 20 Jahren, dafür bleiben die Kinder viel länger bei mir. Man nimmt einfach immer etwas mit, die Frage ist nur, wie man damit umgeht.“ Bei der Arbeit mit Kindern sei für sie besonders die Ehrlichkeit, Herzlichkeit und Kreativität sehr schön und etwas, worüber sie sich beim Unterrichten immer freue. „Ich glaube, wenn der Wille da ist, ein Instrument zu lernen, dann kann man viel erreichen. Niemand ist unmusikalisch und das fasziniert mich.“

Musik sei für sie zu einem täglichen Wegbegleiter geworden und im Grunde genauso lebensnotwendig wie das Atmen. Man müsse ihrer Meinung nach optimistisch und etwas lockerer sein, um das Leben zu genießen, jedoch würde die Welt für sie ohne Musik vollkommen an Farbe und Schönheit verlieren. „Jeder Tag ist ein Geschenk, aber ohne Musik ist es nichts.“

Haben wir Ihr Interesse an Klavierunterricht geweckt? Dann vermittelt die Musikschule Kelsterbach unter 06107 / 773 326 oder musikschule@kelsterbach.de gerne Termine und gibt weitere Informationen rund um den Unterricht. Diese finden sich auch online unter www.kelsterbach.de oder in den ausliegenden Flyern. (ah/Foto: hb)