Titel Logo
Kelsterbach aktuell
Ausgabe 11/2022
Politische Themen
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Aus der Stadtverordnetenversammlung: Inklusiver Spielplatz für Kelsterbach

In Kelsterbach soll es künftig einen inklusiven Spielplatz geben. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am Montag einstimmig einen Antrag der CDU-Fraktion. „Es sollte selbstverständlich sein, dass alle Menschen miteinander leben, lernen, arbeiten, wohnen und spielen. Kelsterbach ist Familienstadt und entwickelt in diesem Zusammenhang eine Angebotsstruktur besonders für Familien in den

Bereichen Betreuung, Bildung und Freizeit“, begründete die stellvertr. Fraktionsvorsitzende Christine Breser und verwies in diesem Zusammenhang auf die UN-Behindertenkonvention. Der Magistrat der Stadt ist nun beauftragt, den nächsten Spielplatz als inklusiven Spielplatz zu errichten oder einen bestehenden entsprechend umzubauen. Der Fokus soll auf der ganzheitlichen Anwendung des inklusiven Ansatzes liegen, d. h. Barrierefreiheit, Erreichbarkeit und Nutzbarkeit für alle. Christine Breser regte an, bei der Umsetzung auf Förderprogramme zurückzugreifen.

Einstimmig beschlossen wurde auch, das Gelände der Karl-Treutel-Schule mittels einer „Offenen Konzeptvergabe“ neu zu gestalten. Nach erfolgtem Neubau und Umzug der Schule soll hier Platz für Wohnraum und soziales Miteinander entstehen. Allerdings soll es kein Wettbieten um die Grundstücke geben, vielmehr wird es einen Wettbewerb der Ideen geben. „Wir entscheiden uns für einen Weg, der es vielen ermöglicht, Wohn- und Lebensträume zu verwirklichen. Dieser Beschluss schafft die Basis für Vielfalt, für Kreativität und stellt sich gegen große Investorenprojekte“, fasste Christine Breser die Haltung der CDU-Fraktion zusammen. Damit gaben die Stadtverordneten grünes Licht für die Entwicklung eines zukunftsfähigen, nachhaltigen, integrierten und bunten Quartiers.