Im Januar 1974 schoss diese Rangierlok der damals noch Deutschen Bundesbahn über das Ziel hinaus und landete quasi im Seitengraben des Staudenrings, unweit der Unterführung am Ortsausgang Richtung Raunheim. Glück im Unglück hatte dabei der Lokführer, der mit dem Schrecken und Gott sei Dank unverletzt davon kam. Für die Bergung des 80 Tonnen schweren Gefährtes wurde ein Schienenkran eingesetzt und Teile der Oberleitung der Mainbahn mussten dabei abgebaut werden. Eine abschließende Klärung, wieso es zu diesem Unfall kam, wurde mit dem Verwechseln des Gleises angegeben. Der Lokführer nahm an, dass er sich auf freier Strecke befand und gab somit ordentlich Gas. Allerdings befand er sich leider auf einem Rangiergleis und wurde abrupt von einem Prellbock abgebremst, der so vermutlich schlimmeres verhinderte. (Text/Bild: Schönstein/Keber)