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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 12/2026
Seite 3
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Musikalische Kunst in der Bibliothek

Die Künstlerin Lisa Lill bei der Eröffnung der Ausstellung "klangvoll".

In der vergangenen Woche feierte eine neue Ausstellung ihre Eröffnung in der Stadt- und Schulbibliothek. Bis zum Freitag, 24. April, können insgesamt 25 Werke der Künstlerin Lisa Lill aus dem mittelhessischen Pohlheim bewundert werden. Die Ausstellung mit dem Titel „klangvoll“ stellt dabei die Musik in den Mittelpunkt. Denn, so sagt Lill: „Die Musik ist neben der Kunst der Ort, an dem Menschen sich auch ohne Worte ausdrücken können. Musik vermag zu berühren und zu sagen, was Worte allein nicht können.“

Mit ihren Bildern versucht die Künstlerin, die Schönheit von Musikinstrumenten einzufangen. Seit etwa drei Jahren malt sie Instrumente mit verschiednen Techniken, von Aquarell über Tusche, Kollagen bis hin zu Acryl. „Acryl ist die Technik, bei der ich immer wieder lande“, berichtet Lill. Besonders gerne hat sie das Saxophon gemalt. Doch an ihrem Lieblingsinstrument, dem Cello, hat sie sich künstlerisch bislang noch nicht versucht.

Ihre Liebe zur Kunst hat Lill, die als Lehrerin an einer Gesamtschule arbeitet, schon als Kind entdeckt. Darunter habe besonders der Teppichboden in ihrem Kinderzimmer gelitten, verrät sie. Kunst habe ihr schon immer geholfen, sich auszudrücken. Bis heute spielen Musik und Kunst auch in ihrer Familie eine große Rolle. So arbeitet ihr Ehemann als Gitarrenbauer und für ein von ihrer Schwiegermutter Valerie Lill veröffentlichtes Buch hat Lisa Lill die Illustrationen beigesteuert.

Die rund 25 Besucher, die zur Ausstellungseröffnung in die Bibliothek gekommen waren, konnten sich nicht nur an den Bildern erfreuen, die Lill teilweise durch Zitate ergänzt hat, die mal von berühmten Persönlichkeiten und mal von Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld stammen. Die Veranstaltung wurde zudem auch musikalisch begleitet. Musikschuldozentin Ena Markert war mit drei ihrer Cello-Schüler vor Ort, die gemeinsam neben dem Thema zur Serie „Game of Thrones“ auch musikalische Improvisationen zu zwei der ausgestellten Bildern - „Frequenz 2.0“ und „Mandoline“ - darboten.

Interessierte können die Bilder auch erwerben, von einigen der Werke sind in der Bibliothek zudem Drucke erhältlich.

(ka)