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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 13/2022
Schulen/Bildung/Soziales
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KVHS bietet kostenlose Deutschkurse für Geflüchtete aus der Ukraine an

Die Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS) bietet kurzfristig zusätzliche Deutschkurse an, um Geflüchtete aus der Ukraine schnell und unkompliziert beim Ankommen in der Region zu unterstützen. Ein speziell eingerichteter Sprachberatungstag am Freitag, dem 29. April 2022 soll helfen, Geflüchtete in die passenden Deutschkurse zu bringen.

Täglich erreichen Schutzsuchende aus der Ukraine deutsche Städte - so auch den Kreis Groß-Gerau. Viele von ihnen möchten Deutsch lernen und sich in der neuen Umgebung zurechtfinden. Als erstes Integrationsangebot können ukrainische Staatsangehörige sowie Personen, die einen Schutzstatus oder Daueraufenthaltsrecht in der Ukraine hatten, an einem sog. Erstorientierungskurs der KVHS teilnehmen. Diese Kurse vermitteln in erster Linie Basissprachkenntnisse für die erste Orientierung im Alltag. Möglich sind aber auch Kurse auf fortgeschrittenem Ausgangsniveau, Integrationskurse und Berufssprachkurse. Alle Angebote werden im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

„Wie viele zusätzliche Kurse aufgrund der großen Zahl an Flüchtlingen stattfinden, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Die Kapazität vorhandener Erstorientierungskurse wird auf jeden Fall hochgefahren“, sagt Mohamed Jaafarti, Fachbereichsleiter Sprachen an der KVHS, und weist auf den Sprachberatungstag am 29. April im Bildungszentrum Wasserweg, Wasserweg 2 in Groß-Gerau hin. An diesem Tag berät die KVHS Geflüchtete aus der Ukraine zum Erstorientierungskurs, stuft die jeweiligen Sprachkenntnisse ein und unterstützt bei der Antragsstellung auf Zulassung zu einem Integrationskurs. Die KVHS bittet um Terminvereinbarungen für diesen Tag, telefonisch unter 06152 1870-0 (auch auf Englisch) oder per Email an info@kvhsgg.de (auch in Ukrainisch und Russisch).

Das KVHS-Personal führt die Termine am 29. April in russischer und englischer Sprache durch. Deutschsprachige Familienangehörige oder Flüchtlingshelfer dürfen die Angemeldeten gerne als Dolmetscher zum Beratungstermin begleiten. Mitzubringen sind neben dem Ankunftsnachweis ein weiteres Dokument zur Identitätsfeststellung, wie zum Beispiel ID-Card, Reisepass, Führerschein oder Geburtsurkunde.