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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 14/2026
Aus der Arbeit der Polizei
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Falsche Polizisten rufen immer öfter an

In der vergangenen Woche wurden der Polizei in Kelsterbach mehrere verdächtige Telefonate von Betrügern gemeldet. Diese versuchen, mit der Masche der falschen Polizeibeamten an das Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen – soweit bekannt bislang erfolglos.

Die Kriminellen gaukeln den Angerufenen am Telefon unter anderem vor, die Polizei hätte in der Nachbarschaft eine Diebesbande festgenommen. Bei der hätte man eine Liste oder Fotos mit weiteren Einbruchszielen gefunden. Darauf befände sich auch der Name beziehungsweise das Haus der jeweils Angerufenen. Die Betrüger fordern anschließend die Herausgabe von Wertsachen, um sie vor den Einbrechern in Sicherheit zu bringen.

Im Zusammenhang mit solchen Anrufen und anderen Betrugsvarianten, beispielsweise der sogenannten Schockanrufe, rät die Polizei, keine persönlichen Daten oder Angaben zu den eigenen Lebensverhältnissen preiszugeben und niemals Angaben zu Wertsachen oder Vermögenswerten zu machen. Polizeibeamte fragen nicht nach persönlichen Geldverstecken, die Polizei stellt kein Bargeld oder sonstige Wertsachen vorsorglich sicher. Man soll sich zu keinem Zeitpunkt unter Druck setzen lassen, sondern das Gespräch beenden und die örtliche Polizei verständigen oder den Polizeinotruf 110 wählen. Auch Rückfragen bei Freunden und der Familie können rasch den Betrug auffliegen lassen. (ots)