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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 15/2019
Seite 2
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Bei der Frauenhilfe Süd gibt Gerda Bausch den Staffelstab weiter

Der Kinderchor sang in mehreren Sprachen.

Martina Büttner ist die neue Vorsitzende der Frauenhilfe der Christuskirchengemeinde. Sie folgt auf Gertrud Bausch, die im 80. Lebensjahr und nach neun Jahren Vorsitz nicht mehr kandidierte. Gerda Paudler führt weiterhin die Kasse, als Beisitzerin fungiert Elfriede Koops, Weitere Vorstandsmitglieder wurden für die 47-köpfige Frauenhilfe nicht gefunden. Pfarrer Niko Kopf schlug vor, die Frauenhilfe als „Gruppe“ innerhalb der Christuskirchengemeinde weiterzuführen, das könne die Gruppe erhalten und es könnte einige Arbeit für den Vorstand abgefangen werden. Bürgermeister Manfred Ockel, oft Gast bei der Frauenhilfe, lobte deren Arbeit als gesellschaftlich notwendigen Baustein in der Stadt. Ockel dankt Gerda Bausch und dem Vorstandsteam für die geleistete Arbeit.

Spenden für gute Zwecke

In Ihrem Jahresbericht berichtete Gerda Bausch auch über die Spendenaktivität. 5.000 Euro konnte Frau für die Elektrik im Glockenturm beisteuern. Weitere Spenden gingen unter anderem an das Hospiz in Flörsheim und an einen Verein für behinderte und bedürftige Menschen. Das berichtete Kassiererin Gerda Paudler. Die Kassenlage ist geordnet. Zu den zehn Treffen der Frauen im vergangenen Jahr kamen zwischen zehn und 16 Personen. Adventsfeier, Keppelkaffe, das traditionelle Eisessen und der Besuch der Veranstaltung „Kelsterbach Einst und Heute“ standen auf dem Plan. Dazu kamen Besuche bei der Frauenhilfe Sankt Martin. Bei kirchlichen Anlässen gehörten die Damen der Frauenhilfe zu den treuen Besuchern.

Andacht mit Tiefgang

Mit einer Andacht von Pfarrer Friedrich Meisinger begann die Jahresversammlung. „Nach so zahlreichen Einladungen kann ich heute bei Ihnen sein“, so Meisinger. Aus seinem großen Erfahrungsschatz erzählte er von einer Reise in die ehemalige DDR, „Es gibt nichts, was Gott nicht kann, aber er tut nicht immer das, was wir wollen“, resümierte er. „Schon ist es, wenn Brüder und Schwestern friedlich zusammensitzen!“ griff Meisinger ein hebräisches Lied auf, das auch der kleine Kinderchor angestimmt hatte unter Anleitung von Dirigentin Natalia Koschkareva. (hb)