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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 15/2020
Seite 3
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Schwimmbad zieht Revisionsarbeiten vor

Revision im Sport- und Wellnessbad.

Leere Schwimmhalle.

Neue Böden für die Sprungbretter.

Plausch im Becken.

Nötige Fliesenarbeiten.

Schwierige Bedingungen von Corona. Die Schwimmbäder und Saunen haben geschlossen, so auch das Kelsterbach Sport- und Wellnessbad (SWB) in der Kirschenallee. An diese Schließung dachte anlässlich der wenige Wochen zurückliegenden Zehn-Jahresfeier noch niemand. Nun liegt der Betrieb sozusagen brach. Die Becken sind leer, kein Badegast tummelt sich in der Freizeiteinrichtung, der Sprungturm ragt in den sonnengetränkten blauen Frühlingshimmel – und wartet vergeblich auf Bastgäste, die sich ins kühle Nass stürzen wollen. Das geht bekanntlich momentan nicht. Wie lange die Schließung anhalten wird, ist ungewiss. Das Personal der GMF befindet sich zurzeit in Kurzarbeit.

Umfangreiche Fliesenarbeiten

„Die Fliesenarbeiten am Schwimmerbecken waren eigentlich für den Monat September und die dann geplante Revision vorgesehen, diese Arbeiten aber können wir jetzt vorziehen,“ sagte Dorssers. Im Becken, das rund 690 Kubikmeter Wasser fasst bei Füllung, werden an der Seite des Hubbodens rund 300 Quadratmeter Fliesen erneuert, die seit der Eröffnung leichte Undichtigkeiten aufweisen. Auch im Ausschwimmbecken wurden kleinere Arbeiten bewerkstelligt. Die beiden Sprungbretter am Außenbecken, das ist aus Edelstahl gefertigt, erhielten neue Metallplattformen. Die beiden alten Platten zeigten nach Auskunft Dorssers Rostspuren.

Das Dach des SWB ist zurzeit geöffnet und funktioniert, der Sommerbadebetrieb könne kommen. Die Lüftung sei ebenfalls schon auf den Sommermodus umgestellt. Auch in der Saunalandschaft wurden kleinere Fliesenschäden behoben und die Bodeneinläufe werden frisch abgedichtet. Die eine oder andere Wand soll einen frischen Farbanstrich bekommen. „Wir hoffen, dass wir bis Ende Mai mit allen Arbeiten durch sind, dann können wir uns jedenfalls die Revision im September 2020 sparen und das Bad offenhalten, sagte Dorssers. Vielleicht könne man den wirtschaftlichen Verlust im Idealfall ausgleichen. Ob dann die Corona-Lage in Deutschland jedoch schon eine Öffnung für den Bade- und Saunabetrieb zulasse, das können Ockel und Dorssers jedoch nicht vorhersagen. Die Hoffnung darauf aber dürfe man ja hegen. (hb)