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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 15/2026
Seite 3
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Stadt lässt am Sportpark Brunnen bohren

Ab Montag, 13. April, lässt die Stadt Kelsterbach am Sportpark durch eine Fachfirma zwei bis zu 40 Meter tiefe Pilotbrunnen bohren, um das Potential geothermischer Energie für die regenerative Wärmeversorgung in diesem Bereich der Stadt zu untersuchen. Mittels einer Grundwasserwärmepumpe könnte zukünftig die Heizung der Einrichtungen des Sportparks, inklusive Schwimmbad und Kegelsportanlage, bei Interesse der Eigentümer aber auch der anliegenden Wohnhäuser, betrieben werden.

Zunächst wird ein sogenannter Entnahmebrunnen auf einem kleinen Teil des Sportpark-Parkplatzes gebohrt. Danach wird in der Nähe des Saunabereichs des Sport- und Wellnessbads ein zweiter Brunnen gebohrt, der für die Rückführung des genutzten Wassers benötigt wird. Bei den jetzt anstehenden Bohrungen kommt es insbesondere anfangs zu Lärmentwicklung, die im angrenzenden Wohngebiet zu hören sein wird.

Die Bauzeit beträgt pro Brunnen etwa eine Woche, die Erprobungsmaßnahme soll insgesamt etwa vier bis sechs Wochen dauern. (wö)