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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 16/2020
Seite 1
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Gebetsruf der Moschee „DITIB Fevzi Cakmak Camii“

zum gemeinsamen Kampf gegen die Corona Epidemie

Während der Corona Epidemie gilt es, trotz Kontaktverbote den Menschen ein hörbares Zeichen für gegenseitigen Trost, Verbundenheit, Solidarität und Ermutigung zu geben. Weil sich Menschen nicht mehr in Kirchen und Moscheen versammeln und beten können, ist das Läuten von Glocken der christlichen Gemeinden ein hörbares Zeichen für uns alle. Sei es zum Gebet oder auch nur zum Zusammenhalt in der Bewältigung der schlimmen Viruskrankheit, die die ganze Welt mit Schrecken und viel Leid erfüllt.

Die Moscheegemeinde „DITIB Fevzi Cakmak Camii“ in Kelsterbach, Mörfelder Straße, möchte auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden Esalet Baca ebenfalls ein hörbares Zeichen für die interreligiöse Gemeinschaft in Kelsterbach setzen. Deshalb wird ab nächsten Freitag, den 17. April, wöchentlich ein öffentlicher Gebetsruf für circa drei Minuten über ein Lautsprecher auf dem Vorplatz der Gemeinde sowie jeden Tag ein Abendgebet gegen cirka 20.15 Uhr ertönen.

Die Moscheegemeinde möchte mit dem öffentlich Gebetsruf im Kampf gegen das Corona-Virus ein Zeichen setzen und allen Menschen Trost, Mut und Kraft schenken. Jeder ist auf die ein oder andere Weise von dem Corona-Virus betroffen: wir bangen alle um unsere Gesundheit, andere wiederum haben einen geliebten Menschen aufgrund der Folgen der Ansteckung verloren, viele haben aufgrund von Kurzarbeit oder Schließung ihres Geschäfts finanzielle Schwierigkeiten, viele kämpfen aber auch für das Überleben der Erkrankten und kümmern sich um unsere Gesundheit.

Der öffentliche Gebetsruf findet während der Corona Epidemie auch in vielen anderen Kommunen wie zum Beispiel in Raunheim und Mörfelden Walldorf statt.