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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 17/2020
Seite 2
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Werner Georgs Lyrikeckchen

Gedanken nach Ostern

Dies Jahr kam das Osterhäschen,

mit einem Mundschutz vor seim Näschen,

weil Corona weltweit,

bringt Millionen großes Leid.

Der Osterkorb, der sonst gefüllt so toll,

war dieses Jahr nur spärlich voll,

weil Wiesen, Grillplätze ringsumher,

bleiben nach Verordnung menschenleer.

Und weil das Virus hinterhältig, tödlich gemein,

wurd‘ behördlich empfohlen: „Wir bleiben daheim!“

In Ländern, wo’s erzeugt große Not,

gibt es sogar Ausgehverbot.

Was einem an den Nerven zerrt,

dass man sich fühlt wie eingesperrt,

kein Gruß, kein Kuss, no Kommunikation,

das ist bedrückend, so monoton.

Vergleichbar ist etwa mit der Pandemie,

die Pest (1346 bis 1353) sie raffte 25 Millionen hie,

schon damals wurde klar erkannt,

China war das Ursprungsland.

Wenn mich nicht alles täuscht,

das heutige Europa war verseucht,

auf Handelswegen und auf Schiffen wie man spricht,

eingeschleust, Flugzeuge und Abstand gab es nicht.

Wir erlebten schon so manchen Dreck,

labile Menschen half Alkohol darüber weg,

doch denke ich so insgeheim,

man kann nicht nur betrunken sein.

Bin daher voller Zuversicht,

dass die Wissenschaft auch Corona vernicht.

Drum, Ihr lieben Bürgersleut,

nach Leid, Entbehrung kommt auch wieder Freud‘,

wir müssen „Alle vernünftig sein,

und uns helfen allgemein.

Euer Werner wünscht von Herzen:

„Bleibt gesund“ und alles erdenklich „Gute“ für die Zukunft.