Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel gibt offiziell bekannt, dass er bei der kommenden Bürgermeisterwahl im Jahr 2027 nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren wird. Ockel hat sich aus persönlichen Gründen dazu entschieden, sich nach dem Ende der laufenden Legislaturperiode – nach dann fast 19 Jahren an der Spitze der Stadtverwaltung – nicht erneut um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben.
„Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, da mir Kelsterbach und seine Bürgerinnen und Bürger sehr am Herzen liegen“, erklärt Ockel. „Nach reiflicher Überlegung im privaten Kreis bin ich jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass im Jahr 2027 im Alter von dann 68 Jahren der richtige Zeitpunkt für einen persönlichen sowie einen Generationenwechsel im Rathaus gekommen ist. Bis zum Ende meiner Amtszeit werde ich mich weiterhin mit voller Kraft und Leidenschaft für die Belange unserer Stadt einsetzen.“
Manfred Ockel, der das Amt des Bürgermeisters der Stadt Kelsterbach seit dem 1. Oktober 2008 innehat, blickt auf eine prägende Ära zurück. In seine Amtszeit fielen wegweisende Projekte zur Stadtentwicklung, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts sowie die Bewältigung komplexer Herausforderungen im Umfeld des Frankfurter Flughafens. Unter Ockels Leitung festigte Kelsterbach seinen Ruf als moderner und lebenswerter Wohn- und Arbeitsort.
Besonders sein Engagement in der Fluglärmkommission sowie als Vorstandsmitglied der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Flughafen (KAG) und als langjähriger Geschäftsführer der Regionalpark Südwest gGmbH unterstreichen Ockels Rolle als starker Interessenvertreter der Region.
Manfred Ockel (Jahrgang 1959) war vor seiner Wahl zum Bürgermeister als Erster Stadtrat in Kelsterbach und zuvor als Leiter des Umwelt- und Grünflächenamtes in Rüsselsheim tätig. Er wurde zuletzt im Jahr 2021 mit deutlicher Mehrheit für eine dritte Amtszeit wiedergewählt, die am 30. Mai 2027 endet.
Fotograf: (Frank Hüter)