Bürgermeister Manfred Ockel und Volker Brambilla von der Seniorenhilfe informierten sich über den Fitnesstest.
Der Fitnesstest wurde sehr gut angenommen und mit viel Eifer absolviert.
Zum Seniorentag kamen viele Aussteller so dass sich ein breites Informationsangebot ergab.
Bürgermeister Manfred Ockel, Marcella Gröber, Volker Brambilla und Patrick Radziwill von der städtischen Koorndinationsstelle waren zufrieden mit der Veranstaltung.
„Ich bin schon jetzt sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Volker Brambilla, der städtische Seniorenbeauftragte am vergangenen Samstag als der zweite Seniorentag stattfand. Bereits zu Beginn war der Bürgersaal im Fritz-Treutel-Haus, in dem die Messe mit den Informationsständen untergebracht war, gut gesucht. Viele Seniorinnen und Senioren begaben sich von Stand zu Stand, ließen sich beraten und die Angebote erklären.
Bürgermeister Manfred Ockel war ebenfalls zum Seniorentag gekommen und machte gemeinsam mit Brambilla einen Rundgang durch den Saal. Und das Angebot war umfassend. So stellte Oronzo Bari vom Deutschen Roten Kreuz ein neues Hausnotrufsystem mit wasserdichtem Armband und zusätzlichem Mobilteil für unterwegs vor. Ihm sei es wichtig gewesen, das Angebot des klassischen Hausnotrufs zu erweitern und so für noch mehr Sicherheit auch unterwegs zu sorgen. Angst, den Alarmknopf versehentlich auszulösen, wenn der mobile Sender zum Beispiel in der Handtasche sei, müsse man nicht haben. Die Geräte seien nicht so berührungssensibel und selbst wenn ein Fehlalarm ausgelöst werde, könne man dies umgehend zurückmelden.
Am Stand des Sanitätshauses Reha aktiv & mobil gab es ebenfalls neue technische Errungenschaften zu bestaunen. So wurden hier faltbare Rollatoren der neuesten Generation ausgestellt, bestehend aus Carbon und federleicht. „Für viele Menschen zählt jedes Gramm“, erklärte Bernd Zenker von Reha. Ein Carbonrollator kostet dadurch jedoch auch etwas mehr. Mit 600 Euro müsse man rechnen, wovon die gesetzlichen Krankenkassen gerade einmal 100 Euro beisteuern – unabhängig vom Pflegegrad.
Auch bei der Wohnanpassungsberatung des Kreis Groß-Gerau gab es gut durchdachte Angebote, zum Beispiel für eine mechanische Abschließvorrichtung an der inneren Wohnungstür. Die Veritas Ambulanz hatte wiederum einen Dummie dabei, an dem Herzdruckmassage sowie Beatmung geübt werden konnte, wobei man von einem technischen Assistenten Schritt für Schritt angeleitet wurde.
Neu war ein Fitnesstest über mehrere Stationen, der den Senioren Aufschluss über ihre Alltagsfitness gab. Auch Bürgermeister Ockel ließ es sich nicht nehmen und absolvierte den Test mit einem guten Ergebnis. Angeboten wurde der Fitnesstest vom Verein Sportkreis Groß-Gerau. Dieser sowie die geplanten Vorträge waren in diesem Jahr als neue Angebote hinzugekommen. Krankheitsbedingt konnte zwar nur ein Vortrag stattfinden. Dieser behandelte jedoch das sehr wichtige Thema der rechtlichen Absicherung und Patientenvollmacht. Gehalten wurde er von Dr. Monica Schol-Tadic, die beim Kreis Groß-Gerau im Fachbereich Gesundheit arbeitet. Rund 15 Interessierte waren der Einladung gefolgt, hörten sich den Vortrag aufmerksam an und hatten noch viele Fragen zu diesem wichtigen Themenbereich.
Ebenso neu im Angebot dabei und sehr gut angenommen, war die Fahrradcodierung, die vom Schutzmann vor Ort, Marc Heinrich, durchgeführt wurde. Er hatte einen Stand gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Polizei und des freiwilligen Polizeidienstes.
Und auch für Pausen zwischendurch war bestens gesorgt. Der hintere Bereich des Bürgersaals war abgetrennt für einen kleinen Café-Bereich. Einige SPD-Damen verkauften hier für kleines Geld Kaffee, Wasser und Kuchen aus einem reichhaltigen Angebot.
Das städtische Team Koordination Kindertagesstätten, Soziales und Senioren bestehend aus Volker Brambilla, Marcella Gröber und Patrick Radziwill war zufrieden mit dem Verlauf des zweiten Seniorentags und hatte durchweg positive Rückmeldungen erhalten – einer Fortführung des Senioreninformationsangebots im kommenden Jahr steht damit nichts im Wege. (ana)