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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 2/2026
Seite 3
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Erfolgreicher Abschluss der Weihnachtswunschbaumaktion 2025

(vl) Noureddine Bejjati (Leiter des Teams Migration & Kommunale Sozialarbeit), Sara Bouhouchi-Gouhar (Caritaszentrum Kelsterbach), Agneta Becker (Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Kelsterbach), Rosa Luchini (Leiterin des Caritaszentrums Kelsterbach) Stadtverordnetenvorsteher Frank Wiegand und Axel Hechler (Bereichsleiter der Caritas für den Kreis Groß-Gerau).

125 Geschenke wurden im Rahmen der Aktion für Kinder aus benachteiligten Familien gesammelt.

In der Woche vor Weihnachten wurde im Stadtteilzentrum Mandelhain schon Bescherung gefeiert: Das Team um Sara Bouhouchi-Gouhar und Rosa Luchini vom Caritaszentrum Kelsterbach hatte insgesamt 125 Geschenke, die im Rahmen der mittlerweile fünften Weihnachtswunschbaumaktion in dem Stadtteilzentrum abgegeben worden waren, sortiert und um den festlich beleuchteten Weihnachtsbaum drapiert, wo die Präsente dann nur noch darauf warteten, abgeholt zu werden.

Nachdem die Wünsche von Kindern im Alter bis 14 Jahren aus Familien, die sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden, zwei Wochen lang vom Weihnachtswunschbaum in der Stadt- und Schulbibliothek gepflückt werden konnten, hatten die „Wunscherfüller“ bis Mitte Dezember Zeit, die Geschenke im Mandelhain abzugeben. Bouhouchi-Gouhar zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, wurden doch nur zwei Geschenke nicht rechtzeitig abgegeben. In diesen beiden Fällen wurde sich dann von Seiten der Organisation der Weihnachtswunschbaumaktion um Ersatz gekümmert. Das ist wichtig, damit auch jedes Kind, das einen Wunsch abgibt, diesen auch erfüllt bekommt, so Bouhouchi-Gouhar.

Stadtverordnetenvorsteher Frank Wiegand, der zum Start der Geschenkeverteilung ins Stadtteilzentrum gekommen war, sagte: „Es ist schön, dass die Solidarität in der Stadt auch in schwierigen Zeiten weiterhin so groß ist.“ Darüber freute sich auch Bouhouchi-Gouhar, die berichtete, es gebe Familien, die genau wissen, wann die Geschenkabgabe beendet ist und die sich dann mit dem Angebot melden, fehlende Geschenke zu besorgen oder zumindest die Kosten dafür zu übernehmen. Viele Menschen würden zudem nicht mehr nur das gewünschte Geschenk, das bis maximal 20 Euro kosten soll, kaufen, sondern auch Schokolade, einen persönlichen Gruß oder kleine Zusatzgeschenke dazugeben.

Die Beteiligten nutzen den Abschluss der Weihnachtswunschbaumaktion, um das gute Miteinander der einzelnen Akteure zu unterstreichen und den Wunscherfüllern für ihre Solidarität zu danken. Gemeinsam konnte wieder vielen Kindern eine Freude gemacht werden – und genau dafür wurde diese Aktion vor fünf Jahren ins Leben gerufen. (sb)