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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 2/2026
Seite 2
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Die Stadt gratulierte…

Bürgermeister Manfred Ockel (rechts) überbrachte Ursula und Heinz Will Glückwünsche der Stadt, vom Kreis und dem Land.

Zur Diamantenen Hochzeit wurde das Anschneiden der Hochzeitstorte nachgeholt.

… Ursula und Heinz Will zur Diamantenen Hochzeit

Kurz vor dem Weihnachtsfest hatten Ursula und Heinz Will noch einen ganz anderen, persönlichen Grund, um zu feiern. Seit 60 Jahren ist das Paar verheiratet und konnte daher am 17. Dezember gemeinsam mit Familie und Freunden auf die Diamantene Hochzeit anstoßen. Auch Bürgermeister Manfred Ockel gehörte zu den Gratulanten. Er brachte nicht nur Glückwünsche der Stadt, sondern diese auch in Urkundenform vom Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein und Landrat Thomas Will mit.

Die Ehrenstadträtin und ihr Gatte blicken auf viele glückliche Ehejahre zurück. Schon früh hatte Heinz Will ein Auge auf seine Zukünftige geworfen, die nur zwei Straßen von seinem Elternhaus entfernt wohnte. Richtig gefunkt hat es dann im Jahr 1963 bei einer Veranstaltung zur Kerb im Saalbau „Zur Sonne“. „Da hat er mich an die Hand genommen und nicht mehr losgelassen… bis heute“, erinnert sich Ursula Will. 1965 wurde dann geheiratet. Standesamtlich wurde die Ehe von Hermann Kenn und kirchlich durch Pfarrer Wolfgang Lichtenthaeler geschlossen.

Gemeinsam hat das Paar auf zahlreichen Reisen die Welt erkundet. Besonders eindrucksvoll waren die Touren nach China und Afrika. Aber auch die erste größere Reise, die 1986 nach Florida geführt hatte, haben die beiden noch als äußerst spektakulär in Erinnerung. Das Tanzen war ebenfalls eine große Leidenschaft der Eheleute. Dadurch haben sich einige enge Freundschaften entwickelt, die bis heute anhalten.

Neben der Familie, die durch die Söhne Patrick und Manuel erweitert wurde, hat sich Ursula Will auch ehrenamtlich in vielen Bereichen des Stadtgeschehens engagiert – ob als Stadtverordnete, als Stadträtin, mit den SPD-Damen im sozialen Bereich, wie dem Kaffeenachmittag für die Bewohner des Haus Weingarten, oder schließlich bei der Kelsterbacher Ausgabestelle der Tafel, die sie bis Ende 2025 viele Jahre leitete. Dass sie viel Zeit, Leidenschaft und Kraft in diese ehrenamtlichen Tätigkeiten stecken konnte, ist auch dem Umstand geschuldet, dass sie und ihr Mann sich stets gegenseitig unterstützt haben.

Besonders glücklich machte die Jubilare an ihrem Ehrentag, dass sie zur Diamantenen Hochzeit endlich gemeinsam eine richtige Hochzeitstorte anschneiden konnten. „Die hatten wir bei unserer Hochzeit nicht. Da haben wir eher bescheiden im Wohnzimmer meiner Eltern gefeiert“, erinnert sich Ursula Will. Neben der Hochzeitstorte freute sie sich auch über ein Gesteck aus Alpenveilchen, jenen Blumen, aus denen damals ihr Brautstrauß bestand. (sb)