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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 20/2018
Seite 2
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Summ, summ, summ, um den Kreisel rum

Der Kreisel „Perle am Untermain“ am Ortsausgang Richtung Raunheim wird mit der Zeit zu einer Bienenweide umgestaltet.

Nach der Entfernung unerwünschter Pflanzen sind inselartig Gräser und Kräuter stehen geblieben (siehe Foto), die als Grundstock für die neue Bienenweide dienen. Die Aktion wird von drei engagierten Naturschützern des Naturschutzbundes (NABU) durchgeführt. Den Kreisel von Bewuchs ständig freizuhalten ist auf die Dauer kaum leistbar, denn immer werden Samen angeweht, die sich als Pionierpflanzen ausbreiten. Die meisten Pflanzen, die nun am Kreisel gepflanzt wurden, wurde eigens in den Gärten der NABU-Aktivisten herangezogen. Angelegt ist die Anpflanzung mittelfristig, denn erst im kommenden Frühjahr und Sommer 2019 wird sich die ganze Blütenpracht entfalten können. Nur in der Anfangsphase müssen die neuen Pflanzen gewässert werden, da die Wildpflanzen in der Regel kaum auf menschliche „Hilfe“ angewiesen sind. Einmal im Jahr im September muss der entstehende Magerrasen geschnitten werden. Mit großer Freude wird sicherlich der Kelsterbacher Tierschutzverein (TSV) die Aktion goutieren. Der TSV hat sich Bienenvölker zugelegt und freut sich über die Anlage stadtnaher Bienenweiden, die den Insekten das Überleben leichter machen. Mit der Maßnahme wurde bereits begonnen, der Fortschritt wird sich mit der Zeit optisch zeigen.

Welche Pflanzen sind bald zu sehen?

Vorhanden sind Ackerwinde, Kamille, Wildes Löwenmäulchen, Wilder Mohn und Klee. Ausgesät werden Thymian, Ankerwinde, Hasen- und Farbklee, Fingerhut, Habichtskraut und Hungerblümchen. Weiterhin sind vorgesehen Nelken, Lavendel, Oregano und Bitterwurz. (hb)