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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 22/2021
Seite 3
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Manfred Ockel geht in seine dritte Halbzeit

Der Erste Stadtrat Kurt Linnert (rechts) verlas die Ernennungsurkunde.

Bürgermeister Manfred Ockel beim Ablegen des Amtseides.

Der 1. Juni ist Beginn von Manfred Ockels dritter Amtsperiode.

Am vergangenen Montag gegen 20 Uhr war es soweit: Nach der für ihn erfolgreichen Bürgermeister-Direktwahl am 14. März des Jahres wurde Manfred Ockel (SPD) in sein Amt als Bürgermeister der Stadt Kelsterbach eingeführt und vereidigt.

Diesmal nicht von der Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne (CDU), sondern von Nachfolger Frank Wiegand (CDU) und dem Ersten Stadtrat Kurt Linnert. Ockels erneute Amtszeit geht auf sechs Jahre bis 2027. Bürgermeister wurde Ockel in der Nachfolge von Erhard Engisch (SPD) im Jahr 2008. Zuvor konnte er bereits als hauptamtlicher Erster Stadtrat berufliche Erfahrung sammeln und politische Verantwortung übernehmen. Für Manfred Ockel bedeutet der Beginn der dritten Amtszeit als Bürgermeister, die fast 18.000 Einwohner starke pulsierende Stadt weiterzuentwickeln. Und das trotz Corona und seiner Auswirkungen. Ockel hatte viel angestoßen in den zurückliegenden Jahren, eine Menge weiterer Aufgaben liegen vor ihm und allen Beteiligten. Mit Ockels eigener Art wird er diese Aufgaben der Zukunft mit Verve angehen. Kurt Linnert sagte bei der Amtseinführung, Ockel habe bei der Wahl ein sehr achtbares Ergebnis errungen und sich im ersten Wahlgang gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. Er und Parlamentschef Frank Wiegand wünschten Ockel Glück und Zuversicht für die am 1. Juni 2021 beginnende Amtszeit.

Stadtverordnetenvorsteher Frank Wiegand vereidigte Ockel und verpflichtete ihn auf die Einhaltung der Gesetze, der Erste Stadtrat Kurt Linnert verlas die Ernennungsurkunde. Es folgte eine kurze Corona-geschmälerte Gratulationsriege der Stadtverordneten und politischen Weggefährten sowie selbstredend in Kelsterbach; die der politischen Kontrahenten. Ihre Glückwünsche überbrachten höchst persönlich auch Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe und Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch. Ockel und Jühe verbindet eine jahrzehntelange erfolgreiche Kooperation, Stichworte Gewerbegebiet Mönchhof, Mainuferweg, und eine weiterführende Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ). Selbstredend gratulierte auch der Kelsterbacher Amtsvorgänger Erhard Engisch vor Ort. (hb)

Stimmen zur Amtseinführung

Jürgen Zeller (Fraktionsvorsitzender SPD):

„Mit Manfred Ockel gibt es die erfolgreiche Fortführung einer sozialdemokratischen Politik in Kelsterbach. Er hat viel angestoßen und umgesetzt mit seinen Partnern; Schwimmbad, Stadtmitte, Enka, Mainhöhe, Wohnungsbau und mehr. Manfred Ockel tut Fördertöpfe auf und ermöglicht der Stadt so Zukunftsinvestitionen. Die Finanzen der Stadt sind stark. Zukunftsaufgaben sind unter anderem der Neubau der Karl-Treutel-Schule, die bauliche Weiterentwicklung der Stadt und die Schaffung von Wohnraum. Die Kelsterbacher Sozialdemokraten könnten sich keinen besseren Bürgermeister wünschen.“

Christine Breser (CDU):

„Das war wegen Corona ein ungewöhnlicher Wahlkampf. Wir blicken nach vorne, werden zusammenarbeiten und die Vorhaben von Manfred Ockel konstruktiv und auch kritisch begleiten.“

Christian Hufgard (WIK-Mitkontrahent um das Amt):

„Ich möchte nicht verhehlen, ich hätte die Wahl gerne selbst gewonnen. Aber wir von der WIK sind gute Verlierer und Demokraten, und wir wünschen uns, dass ‚grüne Politik‘ umgesetzt wird. Kelsterbach profitiert vom Flughafen, die Stadt muss in den Klimawandel investieren. Unser Geschenk ist daher eine grüne Stachelbeere.“

Dr. Christos Pelekanos (EUK)

„Die Fraktionsgemeinschaft von EUK und FWG gratuliert herzlich. Das Wahlergebnis für Manfred Ockel ist ein großer Vertrauensbeweis. Die Wohn- und Lebensbedingungen in Kelsterbach haben sich verbessert. Als Bürgermeister wird Manfred Ockel gemeinsam mit uns einvernehmliche Lösungen finden, er steht für Dialog und wird Bürgermeister aller Kelsterbacher sein. Kelsterbach ist eine Heimat zum Wohlfühlen.“

Er gratulierten des Weiteren Tanja Mohr von der Fraktionsgemeinschaft Linke/FNK und Veysel Pountso von den FREIE WÄHLER KELSTERBACH.