Der Schulhof der KTS.
Die neue Sporthalle der KTS.
Ein Blick in die Sporthalle kurz vor der Inbetriebnahme der Schule.
Der große Schulhof bietet viele Möglichkeiten zum Spielen, Klettern und Toben.
Die neue Karl-Treutel-Schule bietet nicht nur viel Raum für Lernen, individuelle Förderung und Kreativität. Auch für Spiel und Sport werden den Kindern in dem Schulgebäude und auf dem dazugehörigen Gelände jede Menge Möglichkeiten geboten. Besonders der weitläufige, etwa 6.000 Quadratmeter große Pausenhof ist diesbezüglich sehr vielseitig ausgestattet.
Ein Highlight für die Grundschulkinder ist dabei der Spielhügel mit großer Rutsche. Allerdings dauert es noch ein wenig, bis diese genutzt werden darf. Darüber seien die Kinder natürlich etwas enttäuscht, berichtet Schulleiterin Christiane Giese. „Wenn man ihnen dann erklärt, dass man jetzt einmal etwas warten muss, bis der Hügel richtig begrünt ist, damit die Rutsche dann dauerhaft genutzt werden kann, ist es für sie aber nachvollziehbar.“ Schon jetzt sehr gut angenommen werde der in Richtung Sporthalle gelegene Kletterparcours, so Giese weiter. Dieser wird ergänzt durch zwei Kletterwürfel und ein im Boden eingelassenes Mini-Trampolin. Zudem können sich die Kinder auch an zwei Tischtennisplatten richtig auspowern.
Wer es dagegen gerne etwas ruhiger mag, der kann an einem von drei Spieltischen Platz nehmen, an denen „Mensch, ärgere Dich nicht“, Mühle und Schach gespielt werden kann. Auch drei Innenhöfe mit Sitzflächen und Hochbeeten bieten Rückzugsmöglichkeit vom Trubel auf dem Schulhof, der durch Bodenmarkierungen zusätzlich auch als Fahrradverkehrsübungsplatz fungieren kann. Für die Räder und auch für Roller stehen vor der Schule etwa 270 Stellplätze zur Verfügung, davon sind etwa 130 überdacht.
Ebenfalls Teil des Außengeländes ist ein etwa 2.700 Quadratmeter umfassendes Kleinspielfeld, das von Kindern der KTS ebenso genutzt werden soll wie von den Schülerinnen und Schülern der benachbarten Integrierten Gesamtschule. Es verfügt über einen Ballfangzaun sowie einen Weitsprungbereich und eignet sich durch mobile Fußballtore, höhenverstellbare Basketballkörbe und ein mobiles Volleyballnetz für mehrere Ballsportarten.
Auch in der 1.900 Quadratmeter großen Sporthalle wird Multifunktionalität großgeschrieben. Die sieben Meter hohe Halle, die bis zum Nachmittag für den Schulsport sowie von der Schulkindbetreuung der Caritas genutzt wird und von 17 Uhr bis 22 Uhr Vereinen sowie externen Nutzern zur Verfügung steht, ist als Zweifeld-Sporthalle konzipiert. Das bedeutet, dass sich die Gesamtfläche durch eine mobile Wand in zwei jeweils 450 Quadratmeter große Spielfelder unterteilen lässt. So stehen mehr Kapazitäten zur Verfügung, um den Bedarf an Sportflächen von Schule und Vereinen abdecken zu können. Dazu kommt noch ein etwa 50 Quadratmeter großer Konditionsraum, der sich durch seine Ausstattung mit Spiegel- und Sprossenwand besonders gut für Tanz- und Gymnastiktraining eignet. Den Belegungsplan für die Halle zu erstellen, habe über sieben Wochen gedauert, berichtet Frank Niedermann, Leiter des städtischen Ressorts Sport, Kultur, Bildung. Der Prozess habe deshalb so lange gedauert, da sich Niedermann mit allen Beteiligten abstimmen wollte, um möglichst jedem Bedarf entsprechen zu können.
Ein großer Vorteil der Sporthalle ist, dass auf den beiden Hallenfeldern verschiedenste Sportarten ausgeübt werden können, von nahezu allen Ballsportarten über Leichtathletik bis hin zu Badminton, wobei Hand- und Basketball auch über das gesamte Hallenfeld gespielt werden kann. Viele der vornehmlich für den Schulsport genutzten Sportgeräte sind platzsparend in den Wänden verbaut, sind aber schnell und vor allem einfach einsatzbereit zu machen. Dazu gehören eine Boulder- und eine Sprossenwand, ein aus zwei Leitern, einem als Rutsche dienenden Brett, sowie einem Netz-Dach bestehendes Actioncenter, eine Multischaukelanlage sowie ein Multi-Motion-Center mit Kletterseilen. Zu der Ausstattung der Sporthalle, die federführend von Lehrerin Julia Debus zusammengestellt wurde, gehören des weiteren Mini-Trampoline, Sprungkästen, Turnbänke, Matten, Schwebebalken und Sprungbretter.
Ob Schul- oder Mannschaftssport, ob Klettern oder Schaukeln, ob Tanzen oder Springen – die Halle bietet für nahezu alle sportlichen Anforderungen die passende Fläche und das richtige Equipment. Das gilt auch für die Umkleideräume. So wurde beim Bau das 2012 errichtete Umkleidegebäude des alten Sportplatzes in die neue Sporthalle integriert und in eine barrierefreie Umkleide umfunktioniert. Insgesamt stehen jeweils zwei Umkleidekabinen mit Duschen für die beiden Sportfelder zur Verfügung.
Wer nun selbst einmal einen Blick in die neue KTS werfen möchte, der hat dazu am Samstag, 30. Mai, von 10 Uhr bis 14 Uhr die Gelegenheit. Beim „Tag der offenen Tür“ gibt es unter anderem die Möglichkeit, den Förder- und Kreativbereich im Erdgeschoss zu besuchen. Von 10 Uhr bis 12.30 Uhr kann zudem der Musikraum erkundet und sich mit Unterstützung der Musikschule an verschiedenen Instrumenten versucht werden. Zudem ist geplant, eine Lernlandschaft für Interessierte zu öffnen, den Bereich der Schulkindbetreuung vorzustellen und einen Blick in die Sporthalle zu ermöglichen. (sb)