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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 23/2020
Seite 2
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Masken-Müll

Unachtsam weggeworfen und potenzielle Gefahrenquelle, die Einwegmaske.

Unschön und gefährlich

Mit den Lockerungen während der Corona-Pandemie, die zuletzt beschlossen und umgesetzt wurden, bewegen sich wieder mehr Menschen im öffentlichen Raum. Leider ist seitdem auch wieder vermehrt Müll auf den Gehwegen, Straßen und im Grünstreifenbereich zu sehen. Was früher größtenteils den Coffee-to-Go Bechern vorbehalten war, hat sich nun auf Einwegmasken ausgedehnt. Das unachtsame Wegwerfen ist jedoch nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch eine potenzielle Ansteckungsquelle.

Der BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft) gibt auf seiner Website an, dass bei der Abfallentsorgung mit potenziell mit COVID-19 belastetem Material, einiges zu beachten ist. Taschentücher, Handschuhe oder eben auch Masken, die potenziell belastet sein können, sind in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältern, wie Plastikbeuteln, zu sammeln und über den Restmüll zu entsorgen.

Einwegmasken, die absichtlich oder nicht auf dem Gehweg landen stellen demnach eine Gefahrenquelle dar. Umweltfreundlicher sind Mehrwegmasken aus Stoff oder Flies, die gereinigt und wiederverwendet werden können, allemal.

(Text und Bild ana)