Applaus für die talentierten Musikschülerinnen und -schüler.
Odile und Charlotte spielten gemeinsam mit Dozentin Danela Sarra „Pomp and Circumstances“
Gemeinsam mit seinem Dozenten Martin Köhrer spielte Milo ein Stück aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“.
Sienna Marlene Urso und Luna Ding gaben drei Stücke mit Gitarre und Gesang zum Besten.
Hands & Drums sorgten zum Abschluss für gute Stimmung.
Am vergangenen Samstag präsentierten Dozentinnen und Dozentin mit Darbietungen ihrer Schülerschaft in der Christuskirche das breitgefächerte Angebot der Musikschule Kelsterbach. Ob Klavier, Flöte, Gitarre, Cello oder Gesang, ob Klassik, Filmmusik oder Popsong, die Musikschule hatte für das Publikum ein vielseitiges Programm zusammengestellt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Musikschulleiter Marc Fischer machte Emilia Lan an der Sopranblockflöte den Anfang des 24 Stücke umfassenden Konzerts. Begleitet von ihrem Vater Stefan Wienert spielte sie den 1. Satz Allegro und den 3. Satz Scherzo aus der Sonate Nr. 1 von Walter Roehr. Es folgte die Darbietung eines Querflötentrios, bestehend aus Dozentin Daniela Sarra und ihren Schülerinnen Odile Wadepohl und Charlotte Betzold. Gemeinsam spielten sie „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar. Eine gesangliche Darbietung stand als nächstes auf dem Programm: Kerstin Wassermann trug „Deh vieni non tardar“ aus Figaros Hochzeit von Wolfgang Amadeus Mozart vor. Begleitet wurde sie von Tatjana Salos am Klavier und Daniela Sarra an der Querflöte.
Im Verlauf des Konzerts traten auch einige junge Talente auf, die bei „Der Kreis musiziert“ in der Kategorie Klavier solo in ihrer jeweiligen Altersklasse ausgezeichnet wurden. Für sie gab es nicht nur Applaus und Glückwünsche, sondern auch jeweils einen Eisgutschein, den die Kelsterbacher Eismanufaktur da Fabio gespendet hatte. Einen ersten Preis bei dem musikalischen Wettbewerb erreicht hatten David Banusic, der beim Musikschulkonzert „Arabesque op. 100 Nr. 2“ zum Besten gab, Nele Wolf, die Mozarts „Menuett aus dem Divertimento D-Dur“ spielte und Emil Hansen, der ebenfalls ein Werk von Mozart spielte (Sonate C-Dur KV 545 Allegro). Yuting Ella He, die dem Publikum die Pop-Ballade „7 Years“ von Lukas Graham darbot, hatte einen zweiten Preis erhalten, wie auch Greta Schulz, die zwar beim Musikschulkonzert nicht mitwirkte, aber dennoch anwesend war. Mit einem ersten Preis mit Auszeichnung wurde die Darbietung von Baran Demircan bedacht. Dafür gab es ebenfalls von Musikschulleiter Fischer Glückwünsche und einen Eisgutschein. Der Schüler aus der Klavierklasse von Olga Vogl bot das Stück dar, mit dem er auch bei „Der Kreis musiziert“ angetreten war: „Nocturne Op. 48 Nr. 1“ von Fréderic Chopin.
Auch Cello-Klänge waren bei dem Konzert zu hören. Julian Heiß spielte den ersten Satz aus der „Sonate in C-Dur“ von Jean Baptiste Breval, begleitet wurde er dabei von Tatjana Salos am Klavier. Ebenfalls Cello spielte Sophie Hörlein, die bei der „Sonatina in C-Moll“ von Georg Philipp Telemann von ihrer Schwester Margit am Fagott begleitet wurde. „Wir bieten in Kelsterbach zwar keinen Fagott-Unterricht an, freuen uns aber umso mehr, dass wir Ihnen dieses schöne Instrument heute trotzdem präsentieren können“, so Fischer.
Auf diese Premiere folgte gleich eine weitere: Erstmals traten auch Schüler der Raunheimer Außenstelle der Musikschule bei einem Konzert in Kelsterbach auf. Isabelle und ihr Vater Oliver Scharm spielten auf der Gitarre das Titelthema aus den „Fluch der Karibik“-Filmen, bevor Oliver Scharm anschließend noch „Is there anybody out there“ von Pink Floyd zum Besten gab. Ebenfalls Gitarre spielten Bruno Lederer („Frühlingsständchen“ und „Gondelfahrt in Venedig“ von Heinz Teuchert) sowie Jens Christoph Hörlein („Malguena de Concierto“ von José Antonio Ortega Blanco).
Als nächstes stand das Saxofon im Mittelpunkt der Darbietungen. Milo Ikert spielte „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, gefolgt von Konrad Unger, der den Soul-Klassiker „Just the two of us“ von Bill Withers interpretierte. Beide wurden von Dozenten Martin Köhrer begleitet, Milo am Saxofon und Konrad am Klavier. Abwechslungsreich ging es mit dem Gitarren-Duo Sienna Marlene Urso und Luna Ding weiter, die drei Stücke spielten. Blieb „Be Happy“ aus der Feder von Rainer Vollmann instrumental, sorgte Urso bei „Always look on the bright side of life“ von Monty Python und „El Condor Pasa“ von Simon and Garfunkel auch für eine gesangliche Begleitung.
Zwei weitere Premieren schlossen das rund zweistündige Konzert ab. Erstmals trat das Gitarrenensemble, bestehend aus David Fisic, Emelie Schmuck, Aurelia Mendez Torres, Maximillian Zhang, Jens Christoph Hörlein, Feline Reining und Nadja Schmitt unter der Leitung von Chronica Sihombing-Gilbert auf und spielte neben dem „Allegretto“ von Luigi Cherubini und Beethovens „Ode an die Freude“ auch das Thema der „Super Mario Bros“. Zum Finale wurde es dann noch einmal richtig laut: Hands & Drums, ein Ensemble, das aus einem vor zwei Jahren durchgeführten Trommel-Workshop entstanden ist, rissen das rund 80-köpfige Auditorium regelrecht von den Stühlen. Unter der Leitung von Sandra Elischer bewiesen Sigrid Marlies Alvarez, Sergio Alvarez, Vincent Boiffin, Tatjana Puliak, Thomas Stenzinger, Lara von Spronsen und Wilhelm Veenstra perfektes Rhythmusgefühl.
Obwohl es gerade für den jüngeren Musikernachwuchs sehr aufregend war, vor so vielen Menschen zu spielen, war ihnen die Nervosität kaum anzumerken. Fischer dankte allen Teilnehmern für ihre souveränen Darbietungen und den Dozentinnen und Dozenten für die sehr gute Vorbereitung ihrer Schützlinge, denen abschließend noch einmal ein tosender Applaus zuteilwurde. (sb)