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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 24/2026
Seite 2
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Schulsprecher der BHS zu Besuch beim Bürgermeister

v.l.: Fatima Atmani, Rameshwar, Bürgermeister Manfred Ockel, Kim und Katrin Hoffmann freuen sich über die Zusage, dass die Bürgermeister-Hardt-Grundschule eine eigene Tischtennisplatte bekommt.

In der vergangenen Woche hatte Bürgermeister Manfred Ockel Besuch von den Schulsprechern der Bürgermeister-Hardt-Grundschule, Kim und Rameshwar. Die beiden Viertklässler kamen mit der Schulsozialarbeiterin Katrin Hoffmann und Fatima Atmani vom Team soziale Arbeit zum Gesprächstermin, um die Aufgaben und Ziele der Schulsprecher vorzustellen.

Die neunjährige Kim und der zehnjährige Rameshwar berichteten, wie sie sich um ihr Amt als Schulsprecher beim Schulparlament, das unter anderem aus den Klassensprechern aller Klassen besteht, beworben haben. Und sie berichteten, was sie schon alles mit und für die Schülerschaft umgesetzt haben. Dazu gehört eine neu eingeführte Schneepause, eine um fünf Minuten verlängerte Frühstückspause und der sehr erfolgreiche Schulkiosk. Für diesen spendeten die Eltern kleine Snacks, wie Laugenbrezeln, selbstgemachte Muffins, Studentenfutter, Äpfel und Bananen, die in einer Schulpause an die Schüler verkauft wurden. Der Schulkiosk fand so großen Anklang, dass er zukünftig an mehreren Terminen im Jahr stattfinden soll. Die Einnahmen von rund 285 Euro gehen an das Schulparlament, das über die Investition entscheidet.

Und hier hatten die Schulsprecher eine besondere Bitte an Bürgermeister Manfred Ockel. Aufgrund der Umbaumaßnahmen der Grundschule im Unterdorf wurde auch der Pausenhof verkleinert, wodurch es weniger Spielgeräte gibt. Die Schüler wünschen sich am allermeisten eine festinstallierte Tischtennisplatte, an der sie den bei Kindern beliebten Rundlauf spielen können. So war die Frage, ob der Bürgermeister vielleicht eine solche Platte spenden könne, wenn sie das eingenommene Geld dann für die Montage ausgeben.

Bürgermeister Ockel hatte für diese Herzensangelegenheit großes Verständnis und versprach, sich vor Ort ein Bild vom Schulhof und einer geeigneten Fläche zu machen. „Da findet sich bestimmt eine Möglichkeit, dass ihr bald eine Tischtennisplatte auf dem Pausenhof habt“, versprach das Stadtoberhaupt. So war die Mission erfolgreich und die Kinder glücklich. (ana)