Den aktuellen Jahresbericht 2025 der Betreibergesellschaft des Kelsterbacher Sport- und Wellnessbads, der GMF GmbH, sowie den Produktbericht der Stadtverwaltung haben die politischen Gremien der Stadt Kelsterbach zur Kenntnis genommen. Bei stabilem Besucherzuspruch – es wurden 138.631 Gäste gezählt (plus 4.000) – und leicht gestiegenem Umsatz – 1,48 Millionen Euro im Jahr 2025 (plus 400.000 Euro) – verringerte sich der Zuschuss aus dem städtischen Haushalt für die Einrichtung um rund 345.000 Euro auf 970.000 Euro. Im städtischen Haushalt 2025 schlägt sich das Sport- und Wellnessbad mit tatsächlich erzielten Erträgen in Höhe von 1,68 Millionen Euro bei getätigten Aufwendungen von 2,65 Millionen Euro nieder.
Die Kosten für das Personal des Betreibers GMF und für Personal verschiedener Dienstleister betrugen im vergangenen Jahr rund 1,41 Millionen Euro. Bei GMF sind derzeit 14 Vollzeitkräfte, 10 Teilzeitkräfte und 13 Minijobber im Kelsterbacher Schwimmbad beschäftigt, hinzu kommt eine Leiharbeitskraft als langfristige Krankheitsvertretung.
Die Kosten für Material sind im Jahr 2025 aufgrund altersbedingt höherem Austausch und gestiegenen Preisen um 7.400 Euro auf 55.332 Euro gestiegen. Für Instandhaltung wurden 140.240 Euro verausgabt, dies sind 220.000 Euro weniger als im Vorjahr, als die Reparaturen der Schäden des Saunabrands vorfinanziert werden mussten. Diese Kosten, rund 150.000 Euro für Sachschaden und Betriebsausfall, hat die Versicherung inzwischen nahezu komplett reguliert.
Die Kosten für Strom und Wärme sind neben dem Personal die größten Posten unter den Ausgaben. Im Jahr 2025 zahlte das Sport- und Wellnessbad 400.760 Euro für Strom und für Fernwärme, das sind 269.000 Euro weniger als im Jahr 2024, als sich die Kosten für Fernwärme verdreifacht hatten. Jetzt liegen die Gesamtkosten für Energie wieder auf dem Niveau des Jahres 2023. Beim Stromverbrauch konnten im Vergleich zum Jahr 2023 rund 50.000 Kilowattstunden eingespart werden, an Fernwärme wurden 100.000 Kilowattstunden mehr benötigt als vor zwei Jahren. Die Verbrauchswerte des Jahres 2024 sind als Vergleich nicht tauglich, weil durch den Saunabrand deutlich weniger Energie benötigt wurde.
Beim Wasserverbrauch verzeichnete das Sport- und Wellnessbad im vergangenen Jahr einen weiteren Rückgang der Menge bezogenen Trinkwassers. 8.149 Kubikmeter schlugen zu Buche, rund 1.800 Kubikmeter weniger als im Jahr zuvor. Statt Frischwasser wurde vornehmlich Brunnenwasser genutzt, 13.644 Kubikmeter (minus 500 Kubikmeter) wurden gefördert, um die Becken zu befüllen.