Cynthia Dönges (links) freute sich über das Spendengeld, das ihr Christa Xenidis (rechts) und Elias Höfer (Mitte) übergaben.
In der vergangenen Woche war die Leiterin des Hospiz Lebensbrücke in Flörsheim am Main, Cynthia Dönges, zu Gast in Kelsterbach, wo ihr im Rahmen des Martinstreffs der evangelischen Kirchengemeinde das bei der Weihnachtsmarkts-Tombola gesammelte Spendengeld übergeben wurde. Christa Xenidis und Elias Höfer, die zusammen mit weiteren Mitgliedern der Familie Xenidis die Tombola organisierten, überreichten die stattliche Summe von 2.500 Euro an die Hospizleiterin.
Dönges dankte den Kelsterbachern für deren beständige, seit vielen Jahren gewährte Unterstützung, die dem Hospiz sehr willkommen sei. Dort werden todkranke Menschen auf dem letzten Teil ihres Lebenswegs begleitet und umsorgt. Dönges stellte klar, dass das gespendete Geld vollumfänglich der Arbeit des Hospizes zugutekomme, auch wenn die Einrichtung seit einiger Zeit zum Gesundheitsverbund Varisano gehöre. Dessen ungeachtet finanziere sich das Hospiz autonom, weder werde Geld für Varisano abgezweigt, noch erhalte das Hospiz Geld von dort, erläuterte sie. Die Spenden kämen also einzig und allein den Gästen des Hospizes zugute, stellte sie klar.
Den Kelsterbacher Weihnachtsmarkt besucht Dönges jedes Jahr sehr gerne, auch beim Martinstreff ist sie gerne zu Gast. Es sei sehr schön zu sehen, wie in Kelsterbach Gemeinschaft gelebt werde, sagte sie.
Der Weihnachtsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde vor dem Haus Feste Burg im Unterdorf zieht Jahr für Jahr viele Besucherinnen und Besucher an. Eines der Highlights ist die Tombola, bei der es stets viele schöne, hochwertige Preise zu gewinnen gibt, die von Kelsterbacher Unternehmen und Privatpersonen gestiftet werden. Jedes Los kostet einen Euro, jedes dritte Los gewinnt. Im vergangenen Jahr war der Hauptpreis ein Tischkicker. (wö)