Bürgermeister Ockel (links) gratulierte Maria-Luise (rechts) und Fritz Golitz (Mitte) zum Ehejubiläum.
65 Jahre sind Maria-Luise und Fritz Golitz verheiratet, Anlass für Bürgermeister Manfred Ockel, die Ehejubilare zu besuchen und ihnen im Namen der Stadt Kelsterbach und natürlich auch ganz persönlich recht herzlich zur Eisernen Hochzeit zu gratulieren. Mit im Gepäck hatte Ockel auch die Glückwünsche des Landrats. Darüber hinaus war ein Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten auf dem Postweg eingegangen.
Maria-Luise - eine gebürtige Kelsterbacherin aus dem Hause Siegfried - und der aus dem bayerischen Straubing an den Untermain gekommene Fritz Golitz haben sich einst beim Tanzen im Gasthaus Sonne kennen und lieben gelernt. Geheiratet wurde 1961 in Kelsterbach, Pfarrer Herbert Köhl erteilte den kirchlichen Segen, während Heinrich Hoffmann die standesamtliche Trauung vollzog.
Aus der Ehe ging Sohn Rüdiger hervor, der zusammen mit Ehefrau Helga selbst zwei Kinder, Tom und Christiane, hat. Die beiden Urenkel Leon und Ben komplettieren die Familie Golitz.
Fritz Golitz war rund 50 Jahre als Schlosser bei der Firma Laun in der Waldstraße tätig, Maria-Luise Golitz hat als gelernte Schneiderin zunächst in einem Pelzhandel gearbeitet, dann als Verkäuferin in einer Bäckerei.
Die Eheleute Golitz sind in einigen Kelsterbacher Vereinen langjährig engagiert, allen voran beim Gesangverein Einigkeit, wo Fritz Golitz zudem ein halbes Jahrhundert Kassierer und Maria-Luise Golitz Notenwartin gewesen ist. Weitere Vereine, in denen die Eheleute Golitz zu Hause sind, sind der Kanuclub - den Sohn Rüdiger lange als Vorsitzender führte - die Kolpingsfamilie und der Verein Kleeblatt. Auf mehr als sieben Jahrzehnte Mitgliedschaft bringt es Fritz Golitz im Kanuclub und bei der Einigkeit. (wö)