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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 3/2020
Seite 3
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Werner Georgs Lyrikeckchen

So fängts „Neue“ an

So lang mer sich entsinne kann,

fängt im Januar es „Neu-Jahr“ an,

es Christkind un de Nikolaus,

sind längst im Himmel - widder zu Haus.

Was hot’s in der Silvester-Nacht,

widder gepiffe, geheult un gekracht,

um nach alt hergerbachter Tradition,

böse Geister zu vertreiwe, des weiß mer schon.

Sauerkraut un Rippche,

gibt’s nach 24 Uhr aus em Dippche,

aach dadruff is mer ganz erpicht,

weil’s iwwers Jahr eim Geld verspricht.

Gleich am Anfang dann vom Jahr,

kimmt‘s Neujahrskonzert, ganz wunderbar,

seit 30 Jahr schon in unserm Städtche,

„live“ vom Johann-Strauß_Orchester,

net vom Kassettche.

Was in Wien alljährlich in aller Pracht,

von den Philharmonikern gezeigt, gemacht,

wird vom Strauß-Orchester mit gleichen Noten,

im Fritz-Treutel-Haus uns dargeboten.

Schon kommt der sechste Januar,

da komme Kasper, Melchior, Balthasar,

vertreten durch die Sternsinger, des is klar,

segnen das Haus un bringe Lieder dar.

Liewe Leser, liewe Bürger,

ich kann leider nicht singen,

doch möcht‘ ich Ihnen herzliche Neujahrsgrüße überbringen,

Gesundheit und Gottes Segen,

sei Ihnen beschieden auf all ihren Wegen.

Euer Werner