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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 3/2026
Politische Themen
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WiK&FNK kritisieren geplante Grundsteuererhöhung

Am 12. Januar brachte der Bürgermeister endlich den Haushalt für 2026 ein. Darin „versteckt“: Eine geplante Erhöhung der Grundsteuer ab 2027.

Nachdem er im Dezember im Magistrat keine Mehrheit für den Haushalt gefunden hatte, wurde den Stadtverordneten von Manfred Ockel eine minimal angepasste Version vorgelegt.

Auf der Einnahmenseite ist man jetzt ein klein wenig vorsichtiger. Die Einnahmen werden mit ca. 2,5 Millionen Euro weniger angesetzt. Bei den Sach- und Dienstleistungen wurde pauschal um 5% gekürzt - das aber ist immer noch eine halbe Millionen mehr, als für 2025 geplant war.

Wo soll gespart werden? Bei den Investitionen. In der alten Oberförsterei sollen keine 300.000 € für „Modernisierung Gastro“ ausgegeben werden.

In der IGS sollen energetische Sanierungen im Wert von einer Millionen Euro „entfallen“. Da aber seit einem Jahr ohnehin ein Baustopp herrscht, keine wirkliche Einsparung, sondern nur eine Anerkennung der Tatsachen.

Zu guter Letzt wird darauf verzichtet, für 300.000€ Tennisplätze umzubauen.

Wie der Plan aussieht, um nicht mehr Jahr für Jahr die Rücklagen um gut 10 Millionen Euro abbauen zu müssen, dazu gab es kein Wort. Wie es mit der IGS weitergeht? Kein Wort.

Wir fordern, dass endlich ehrlich darüber geredet werden muss, wie es um die Finanzen unserer Stadt steht!