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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 3/2026
Seite 2
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Die Welt des Zirkus in der Bürgermeister-Hardt-Schule

Die Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Hardt-Schule übten sich geschickt im Teller balancieren. Die Kinder hatten viel Spaß bei den herausfordernden Zirkusübungen.

Ende November war es endlich so weit, das Zirkusprojekt für die Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Hardt-Schule konnte beginnen. Eine ganze Woche durften sie mit dem Projekt des Zirkus Pompitz in die Zirkuswelt eintauchen. Einen halben Schultag beschäftigten sich die Kinder in der Schule mit dem Thema Zirkus – den anderen halben Schultag trainierten sie in der Mehrzweckhalle in Trainingsgruppen.

Die Trainer bauten die Halle in eine Zirkuswelt um, in denen die Schülerinnen und Schüler in dieser Woche täglich trainierten. Es gab verschiedene Trainingsgruppen, darunter Zauberclowns, Bodenakrobaten, Ballartisten, Seiltänzer und Jongleure. In einer Trainingseinheit trainierten rund 120 Kinder gleichzeitig in ihren Gruppen in der Halle. Dies lief in höchster Konzentration und ruhig ab. Die Trainer hatten mit den Kindern Regeln besprochen, in denen Respekt, Teamarbeit, „bei mir bleiben“, Vertrauen, Warten und „mit den Fingern an seinen Dingen bleiben“ vorkamen. Diese Regeln halfen den Kindern, sich in den Trainingszeiten ganz auf ihre Übungen einzulassen, sich zu erproben und gleichzeitig die Zirkuswelt zu erleben. Alle Schülerinnen und Schüler sind über sich hinausgewachsen. Sie haben ruhig gewartet, zugeschaut, einzeln und im Team geprobt und sich gegenseitig unterstützt, um am Ende der Woche ihr Können im Rampenlicht auf der Bühne zu präsentieren.

Am Freitag und am Samstag fanden insgesamt vier Vorstellung statt. Alle Vorstellungen wurden ein voller Erfolg. Die Zauberclowns zauberten bunte Bilderbücher, Bonbons, alte Socken und Becher, die an Besenstielen klebten und brachten die Zuschauer zum Lachen. Im Schwarzlicht ließen die Jongleure grelle Tücher schweben, leuchtende Bälle springen und es drehten sich Teller auf Stäben. Die Ballakrobaten wurden zu Piraten und liefen souverän mit Schwertern und Piratenfahnen in den Händen auf großen Bällen. Aus Räubern und Polizisten wurden Drahtseilartisten, die vorwärts und rückwärts über das Seil balancierten. Verschiedene Darstellungen von Sternbildern zeigten vorab die Positionen, in denen sich die Bodenakrobaten formierten und im schnellen Wechsel verschieden große Menschenpyramiden bauten. Alle großen und kleinen Darstellerinnen und Darsteller erhielten viel Applaus, für die vielen magischen Momente. In jeder Vorstellung fand eine Pause statt. Die Eltern hatten vorab Erfrischungen und Knabbereien für die Kinder und Gäste organisiert und für jeden ein Lächeln bereit.

Für die Schülerinnen und Schüler ging eine aufregende Woche zu Ende, in der sie viele neue Erfahrungen machen konnten und - durch die Unterstützung des Zirkusteams - in neue Welten „eintauchen konnten“. Vielleicht hat das ein oder andere Kind ein neues Hobby gefunden und bleibt der Zirkuswelt erhalten.

(ka)