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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 32/2018
Seite 2
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Ein Leben für die Feuerwehr

Manfred Ockel, Sven Schmitt und Oliver Heller - die Kelsterbacher Delegation

30 Jahre bei der Wehr, über 20 Jahre in der Einsatzabteilung und mehr als zehn Jahre stellvertretender Stadtbrandinspektor; das sind die harten Fakten, die Sven Schmitt über lange Jahre mit Leistungen hinterlegen konnte, die ihm aktuell eine überregionale Ehrung einbrachten. Immer nah am Geschehen der örtlichen Feuerwehren des Kreises, weiß Kreisbrandinspektor Fred Schmidt um die Leistungsstärke der Einsatzabteilungen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Möstl entschied er sich einen Kelsterbacher für die Ehrung mit dem Ehrenkreuz vorzuschlagen.

Verliehen für hervorragende Leistungen im Feuerwehrlöschwesen wird das Feuerwehrehrenkreuz vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes. Besonders mutiges Verhalten im Einsatz, so der Wortlaut weiter, beschreibt die hohen Anforderungen, die zu dieser Auszeichnung führen. Dazu zählt zudem die Errettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen unter dem gleichen persönlichen Risiko. Eine Feierstunde im Georg-Büchner-Saal der Kreisverwaltung nutzte Landrat Thomas Will, offiziell zuständig für die Verleihung, um dem formalen Akt seine persönliche Anerkennung voranzustellen. „Die Menschen, die wir heute ehren, haben aus Chancen Tatsachen gemacht“, so der Chef des Landratsamtes, der unterstrich, dass die zu Ehrenden den Kreis ein Stück liebens- und lebenswerter gestalten würden. Gemeinsam mit elf weiteren ehrenamtlich verdienten Menschen aus den Nachbarstädten, befand sich Schmitt in guter Gesellschaft für einen honorigen Anlass. Für ihn sei die Feuerwehr mehr als ein Ehrenamt, vielleicht in gewisser Weise ein Stück weit Lebensinhalt. Stolz an seiner Seite, freute sich Ehefrau Katrin über die große Ehre, die ihrem Gatten zu Teil wurde. Ebenfalls mit Stolz und aufmerksam verfolgten Bürgermeister Manfred Ockel und Stadtbrandinspektor Oliver Heller die Ehrung des dreifachen Familienvaters. Nicht nur wegen der kommunalen Verpflichtung im Bereich Brand- und Katastrophenschutz arbeiten Stadt und Feuerwehr eng und konstruktiv zusammen. Wenn ehrenamtlich Tätige solche Auszeichnungen rechtfertigen, ehre dies auch deren Heimatstadt, so Ockel anerkennend. Schmidt sei offenbar Kamerad, Führungskraft und Vorbild in einer Person, damit habe er seine lange Zeit des Wirkens optimal gestaltet. (Ts)