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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 32/2026
Seite 3
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Viel Spaß für Jungs und Mädchen beim HealthTech-Feriencamp

Mit Lego-Robotern haben die Kinder eine Möglichkeit programmiert, die gesunde von ungesunden Lebensmitteln unterscheiden kann. Links ist der Sensor, rechts am Lego-Roboter ist ein Leuchtelement, das grün leuchtet, wenn gesunde Lebensmittel erkannt wurden.

Max hat im HealthTech-Feriencamp sein Stop-Motion-Video mit einem PC-Jungen gestaltet, der rund um die Welt auf die Jagd nach einem gesunden Apfel geht.

Eine Woche voll Technik, Tüftelei, Spaß und Gesundheit – das HealthTech-Feriencamp erfreute sich in der letzten Ferienwoche großer Beliebtheit. Das digitale Stadtlabor KelsterLab bot Kindern und Jugendlichen Raum und Gelegenheit, technisch kreativ zu sein und sich in Robotik, Stop-Motion-Filmen oder Codierung auszuprobieren. Geleitet wurde das Feriencamp von den Techeroes.

Ramesh Sharma von den Techeroes leitete das Feriencamp und resümierte, dass die Kinder mit großem Interesse teilnahmen, sowohl Jungs als auch Mädchen. „Das Interesse ist bei allen Kindern da, aber man muss sie auch zwischendurch bespaßen und man muss herausfinden, welche Kind welches Interesse hat“, so Sharma.

 

 

Getüftelt wurde an drei Stationen. Das waren einmal die Lego-Roboter, mit denen Farben, die für verschiedene Nahrungsmittel standen, erkannt und als gesund oder weniger gesund eingestuft wurden. Dann gab es die Programmierung von Abstandssensoren, den sogenannten Echoschallsensoren. Diese können zum Beispiel beim Händewaschen für Wasser und Seifenspender eingesetzt werden, erklärte Sharma. Die dritte Station war die Erstellung der Stop-Motion-Videos. Die Kinder machten mit den kindgerecht eingerichteten IPads Bildaufnahmen, die sie aneinanderreihten und mit einer selbst erdachten Geschichte untermalten. Auch hier sollte natürlich das Thema Gesundheit vorkommen. Aus der Gruppe hatte sich Max hierfür einen Jungen ausgedacht, der vor dem Hintergrund verschiedener Städte und Landschaften zu einem Apfel rennen und diesen fangen muss. So entstand eine Art Weltreise.

 

 

Die in Gruppen eingeteilten Kinder wechselten pro Tag die Stationen, so dass sich jeder einmal mit etwas anderem beschäftigen konnte. Am Ende der Woche wurden alle Projekte zusammengeführt und vorgestellt.

Die Techeroes sind bereits das zweite Jahr im KelsterLab tätig und man merkt ihnen an, wie gerne sie mit jungen Menschen arbeiten, um diese für Technik zu begeistern. Ramesh Sharma erkennt klar das Potential bei Jungen wie auch bei Mädchen und auch die unterschiedliche Herangehensweise: „Mädchen muss man meist nur die Basics erklären. Die verstehen unglaublich schnell. Aber man muss sie an die Themen heranführen. Die Jungs haben meist von allein schon großes Interesse und vertiefen sich dann sehr.“ Zum Thema Gesundheit, das in dieser Woche im Fokus stand, sagte er lachend, dass die Kinder schon ein gutes Empfinden für gesundes Essen hätten, „aber die Lust auf Süßes oder fertige Nudelgerichte ist schon sehr groß“.

Neben den Ferienangeboten sind die Techeroes auch unter der Woche regelmäßig im KelsterLab, in der Mönchbruchstraße 45. Hier ist es besonders der MINT-woch, der Technik und Naturwissenschaften Mittwoch, der sich mit Themen rund um Technik sowie Gesundheit an Kinder- und Seniorengruppen richtet. (ana)