Bürgermeister Manfred Ockel (l) begrüßte die neue Schutzfrau vor Ort, Polizeihauptkommissarin Sabrina Heller.
Ab sofort ist Polizeihauptkommissarin Sabrina Heller die Ansprechpartnerin für Kelsterbacher Bürgerinnen und Bürger in Sachen Sicherheit und Ordnung. Als neue Schutzfrau vor Ort tritt sie die Nachfolge von Marc Heinrich an, der nach anderthalb Jahren Arbeit in zwei Kommunen fortan nur noch in Mörfelden-Walldorf und nicht mehr auch in Kelsterbach als Schutzmann vor Ort tätig ist. Im Gespräch mit Bürgermeister Manfred Ockel betont Heller, wie wichtig es sei, sich als Polizei bürgernah zu zeigen. Heinrich sei das sehr gut gelungen, wie Ockel bestätigt. Er habe viel Präsenz gezeigt, beispielsweise auf dem Wochenmarkt oder bei verschiedenen Präventionsveranstaltungen in den Stadtteilzentren. Dies wolle sie fortführen und weiter ausbauen, so Heller.
Die 38-jährige begann ihre polizeiliche Laufbahn im Jahr 2007 mit einem Studium bei der Polizei Hessen. Nach dem erfolgreichen Abschluss war sie seit 2010 in verschiedenen Bereichen und Polizeipräsidien tätig. Auf die Zeit bei der Bereitschaftspolizei in Wiesbaden folgten vier Jahre Streifendienst in Kelsterbach. Nach weiteren Stationen bei der Polizei Rüsselsheim, als Einsatztrainerin beim Polizeipräsidium Südhessen sowie bei der Kriminalpolizei in Rüsselsheim ist sie nun seit Juli als Schutzfrau vor Ort in ihrer Wahlheimat Kelsterbach tätig.
Sabrina Heller ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Dass sie in Kelsterbach nicht nur arbeitet, sondern hier auch seit 2012 wohnt, sieht sie als großen Vorteil für ihre Aufgabe als Schutzfrau vor Ort. So bekomme sie sehr viel mehr mit vom Stadtgeschehen und sei schon jetzt sehr gut vernetzt. Sie freue sich auf den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, den sie gerne mit Projekten wie einer Bürgersprechstunde, die in den Stadtteilzentren stattfinden könnte, ausbauen möchte. Eine gute Idee, so der Bürgermeister, denn solche niederschwelligen Angebote könnten dabei helfen, mit noch mehr Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen helfen und sie über wichtige Themen informieren zu können.
Neben Präventionsarbeit in verschiedenen Bereichen ist Heller sehr daran gelegen, die Programme Kompass, das zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger beitragen soll, und die Hilfe-Inseln, die Kindern Hilfe in Notsituationen bieten, weiterzuführen beziehungsweise wiederzubeleben. Zudem möchte sie auch jüngere Kelsterbacher etwa durch den Einsatz von Social Media besser erreichen und insgesamt das Image der hiesigen Polizei verbessern: „Die Menschen sollen wissen, dass ihnen von der Polizei geholfen wird und dass sie nicht befürchten müssen, bei uns schlecht behandelt zu werden.“ Dem pflichtet Ockel bei. Es ließe sich nicht verhindern, dass man bei der Durchsetzung von Regeln bisweilen jemanden verärgert, so der Bürgermeister. Dennoch sei es wichtig, ein verlässlicher Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zu sein und diese bei wichtigen Themen wie Parkverboten oder Verkehrssicherheit mitzunehmen.
Sie blicke positiv der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, Vereinen, Schulen und anderen für ihre Arbeit relevanten Institutionen in Kelsterbach entgegen, erklärt Heller abschließend. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Schutzfrau vor Ort telefonisch unter 06107 719818 und per E-Mail an svo-kelsterbach-pst.ppsh@polizei.hessen.de erreichbar. (sb)