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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 34/2018
Seite 1
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Die Kerb is do

After Work Schoppe an Kerwemontag

"Die Kelsterbacher Kerb, die Kelsterbacher Kerb, die Kelsterbacher Kerb is do, was sein die Leut‘ so froh, was sein die Leut‘ so froh..".

Getreu diesem Motto wird im Unterdorf vier Tage lang am ersten Septemberwochenende (richtet sich immer nach dem ersten Sonntag) zwischen Freitag und Montag, gefeiert und es herrscht Hochstimmung rund um den Schloßplatz. Verkaufsstände auf dem Festplatz Nord, angefangen vom Autoscooter über das Kinderkarussell bis hin zu Schießbuden und Süßwaren-, sowie Speise- und Getränkeständen, laden zum Verweilen ein.

Natürlich dürfen auch die Hauptpersonen von Kelsterbachs Volksfest Nummer 1 nicht fehlen: Präsident Sven Wellinger, Giggelsmädchen Lea Wehe und die aktiven KERWEBORSCH, die sich jedes Jahr spätestens ab Mitte März treffen, um die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff zu nehmen, damit die Besucher des Festplatzes wieder erlebnis- und traditionsreiche Tage bereitet bekommen. Nach den turbulenten Tagen vor der letztjährigen Kerb mit einer kurzfristigen Absage des damaligen neuen Festzeltwirts, einem damit verbundenen fehlenden Festzelt und der Gefahr einer „Open Air Kerb“, konnte die Stadt Kelsterbach kurz vor den Festtagen mit den Wirten Markus und Tanja Diestelkamp einen adäquaten Ersatz finden, der sich bereits nach den ersten Eindrücken als wahrer Glücksgriff darstellen sollte. Nach einer erfolgreichen Premiere wird das Ehepaar Diestelkamp zusammen mit ihrem Team auch die diesjährigen Kerwebesucher im Festzelt bewirten. Wir haben im Vorfeld ein paar Fragen an die Festzeltwirtin Tanja Diestelkamp gestellt:

Frau Diestelkamp, viele Kelsterbacher freuen sich auf die bevorstehende Kerb, zu der auch Sie wieder Ihren Teil beitragen werden. Nachdem Sie im vergangenen Jahr zur Ausrichtung eher wie die Jungfrau zum Kinde kamen, war es für alle Beteiligten schnell klar, dass man sich Sie und Ihren Gatten auch als Festzeltwirte für die kommenden Jahre wünscht. Was waren Ihre Eindrücke aus 2017?

Wir freuen uns zunächst mal nach der Premiere im vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wieder darauf, unseren Teil zu einer erfolgreichen Kerb beitragen zu können. 2017 waren wir doch sehr nervös, da aufgrund der kurzen Planungszeit und einigen unbekannten Faktoren wir nicht genau wussten, wo die Reise hingehen wird. Die Kerweborsch und die Stadt Kelsterbach, vertreten durch Robin Schmalz, standen uns mit Rat und Tat zur Seite, sodass aus der anfänglichen Nervosität allmählich eine Euphorie auch bei uns entstand.

Wie kam es dazu, dass Ihr auch 2018 nach Kelsterbach kommen wolltet - entsteht hier eine neue Tradition?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Die Kelsterbacher sind einfach ein klasse Völkchen. Es hat uns und unseren Mitarbeitern sehr viel Spaß gemacht. In Kelsterbach wird Tradition noch hochgehalten, etwas, was auch uns sehr wichtig ist. Daher würden wir uns sehr freuen, langfristig bei der Kelsterbacher Kerb dabei zu sein und zur Traditionserhaltung beitragen zu dürfen.

Was macht die Kelsterbacher Kerb so besonders für Sie und wie schätzt Ihr den Anteil der Kerweborsch dabei ein?

Wie schon erwähnt, die Kelsterbacher sind einfach super und gerade die Kerweborsch haben uns im letzten Jahr mit offenen Armen empfangen und den Einstieg erleichtert. Wir würden behaupten, die Kerweborschen halten die Kerb am Leben, sie machen die Kerb aus. Sie sind diejenigen, die die Stimmung im Zelt anheizen und allgegenwärtig präsent sind. Die Kelsterbacher Kerb wäre ohne Kerweborsch nur halb so schön. Für uns ist der persönliche Bezug zu den Besuchern eine Besonderheit, die es nur in Kelsterbach gibt. In den wenigsten Fällen lernen wir unsere Kundschaft persönlich kennen, das war hier anders. Hier sieht man sich über mehrere Tage immer mal wieder. Man bekommt schon nach kurzer Zeit das Gefühl, irgendwie dazu zu gehören.

Wie sehen Sie Ihren Anteil an einer erfolgreichen Kerb 2018?

Wir erhoffen uns natürlich, wieder allen Anforderungen gerecht zu werden. Das Wichtigste, was wir zu einer erfolgreichen Kerb beitragen können, sind unsere Mitarbeiter. Sie sind diejenigen, ohne die gar nichts geht. Sie haben einen großen Anteil an unserem gemeinsamen Erfolg in Kelsterbach.

Was gibt es Neues in diesem Jahr, Frau Diestelkamp?

Wir sind der Meinung, ein erfolgreiches Konzept sollte man nicht ändern, jedoch immer ein Auge auf die Situationen haben, die optimiert werden können. In Absprache mit Robin Schmalz von der Stadt Kelsterbach haben wir uns gemeinsam vorgenommen, den Abschlusstag der Kerb teilweise neu zu gestalten. Vor allem der traditionelle Frühschoppen mit dem Giggelsschlag ist eine tolle Sache und ein perfekter Start in den Kerwemontag. Zusammen mit Live Musik und gut gelaunten Besuchern ist das ein schönes Paket. Jedoch haben wir festgestellt, dass der Montagnachmittag und -abend einen neuen Anstrich gebrauchen könnten. So kamen wir alle gemeinsam auf die Idee für Kerwegänger, die aus beruflichen oder anderen Gründen, nicht am Frühschoppen teilnehmen können, eine Plattform zu schaffen, die es auch nach Feierabend ermöglicht, ein kühles Getränk im Kreise der Kerwefamilie zu genießen. Daher entstand die Idee, einer After Work Schoppe Party. Ab 15 Uhr wird DJ Tide mit den besten Hits aus den vergangenen Jahrzenten eine gute Stimmung in das Zelt bringen und wir bieten für alle Durstigen das ein oder andere Getränkespecial an. Wir freuen uns also, wenn viele Kelsterbacher gemeinsam mit uns die Kerb gebührend ausklingen lassen.

(Die Fragen stellte Robin Schmalz)