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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 37/2018
Seite 3
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Hoher Besuch aus Japan

Von links: Stefan Jansen, Manfred Ockel, Nobuyuki Soga und Junichi Kano beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Besuch für die Europazentrale der Fuji Europe Corporation GmbH in Kelsterbach. Der Präsident Nobuyuki Soga und General Manager Junichi Kano machten Visite in der Fujiallee.

Empfangen wurden sie vom Assistent General Manager Kikuo Kondo und vom Assistant General Manager Stefan Jansen, im Rathaus begrüßte Bürgermeister Manfred Ockel die kleine Delegation und brachte mit einer exklusiven Stadtführung den Gästen aus Fernost die kleine Stadt am Untermain nahe. Kelsterbach ist für Fuji nach dem Umzug aus Wiesbaden in die Fujiallee Europazentrale für den Vertrieb ihrer Maschinen, die mit modernster Technik Platinen bestücken.

Seit April 2018 ist der Europasitz von Fuji Machines Kelsterbach. Die Maschinen werden zu hundert Prozent in drei Fabriken Japan hergestellt. In Kelsterbach ist der Vertrieb für Europa angesiedelt. Investiert hat das Unternehmen in Kelsterbach rund 9,6 Millionen Euro, nach nur einem Jahr Bauzeit war die neue Zentrale bezugsfertig. Die beiden Gäste aus Japan statteten ihren Besuch auch anlässlich der Innovationstage von Fuji ab, zahlreiche Besucher hörten unter anderem Vorträge des Frauenhofer-Instituts und der Universität Erlangen.

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Präsident Nobuyuki Soga und Genral Manager Junichi Kano trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Kelsterbach ein. Bürgermeister Manfred Ockel zeigte beim Empfang im Rathaus einige Luftbilder von Kelsterbach uns wies auf die neuesten Entwicklungen im Stadtbild hin. Soga dankte der Stadt Kelsterbach für den Empfang und sprach von einer guten Entscheidung seines Unternehmens, sich in Kelsterbach anzusiedeln. Das Ambiente in der Stadt und auch die tatkräftige Unterstützung durch die Kommune lobte der Chief Executive Officer (CEO) ausdrücklich. Sago erwartet eine gute wirtschaftliche Nachfrage nach den hergestellten Produkten.

4.0

Die Maschinen, die in Kelsterbach vertrieben werden, entsprechen höchsten technischen Anforderungen im Sinne der Entwicklungsstufe 4.0. Die Maschinen-Linien, die die 55 Mitarbeiter in Kelsterbach ihren Kunden vorführen, fertigen die Elektronikbestandteile bis zum Abschluss und prüfen auf die Funktionsfähigkeit. Fuji kann all dies seinen Kaufinteressenten und Kunden praktisch vorführen. Insgesamt beschäftigt Fuji - so nennen sich viele Unternehmen rund um den beeindruckenden Schneeberg in Japan - 2.100 Mitarbeiter. „Rund 40 Prozent aller Technik in einem Smart Phone kommt aus unserem Unternehmen“, sagte Sago zur Erklärung der Verwendung. Gegründet wurde Fuji 1959, seit 1978 werden Platinen in Japan hergestellt. (hb)