Titel Logo
Kelsterbach aktuell
Ausgabe 4/2019
Seite 1
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Jahresrückblick

Prominenz im Fritz-Treutel-Haus beim Neujahrsempfang.

Nasse Füsse im Januar.

Zum Jubiläum lud die Country-Company das Pendant aus Baugé auf eine Ranch ein.

Mehr Lokal-Kolorit denn je bei den Feuerreitern.

Mehr als in diesem Jahr wurde noch nicht gebosselt.

Der Clou beim Altstadtfest. Die Martinskirche als Leinwand für Animationen.

Kunst am Bau. Graffitis veredeln Betonwände.

Am Main tut sich was.

Der frischgebacke Rüsselsheimer Oberbürgermeister bei Manfred Ockel.

Micro-Chips und Maxi-Bauwerk. Fuji als attrative Gewerbeansiedlung.

Großer Bahnhof zu Helga Oehnes 75. Geburstag. Unter den Gratulanten: Bundestagsabgeordneter Stefan Sauer und Gattin.

Akrobatik beim Tanz-Event.

Sommerfest als Vorgeschmack zum diesjährigen Event in der Mitte.

In Klingenbach öffnete sich das Goldene Buch.

Friedliche Krieger zeigten ihre Kampfkunst.

40 Jahre Freundschaft mit Baugé. Bei der Savoir-Faire präsentierte sich die Stadt.

Pfarrer Köhl freute sich über seine Geburtstagstorte.

Einsatz auf vier Rädern. Der Tierschutzverein freut sich über Fahrzeugspende.

Tania Puliaks Klavierklasse beim weihnachtlichen Gruppenbild.

Ein Urgestein wurde 75. Jürgen Zeller und seine Genossen von der Kelsterbacher SPD:

Die Christuskirche feierte ihren Fünfzigsten.

Das Jahr 2018 im Rückspiegel

Teil 1, der Jahresrückblick von Thorsten Schreiner

Unwetter, Wärmerekorde und soviel Sonne wie nie zuvor; das Jahr 2018 hinterlässt bleibende Eindrücke und das nicht nur bei der Witterung. Denn rund ging es auch in der Politik, Veränderungen der Mehrheitsverhältnisse in Landtagen und etwas überraschend - der Rücktritt von Angela Merkel als Parteivorsitzende der CDU. Zurück orientiert vor die eigene Haustür bleibt ebenfalls ein Resümee, dass sich Kelsterbach seit vielen Jahren weiter bewegt. Dies spiegelt sich wieder in weiter steigenden Einwohnerzahlen und vielfältigen Entwicklungen, beispielsweise im Bereich der Schulen und Kindergärten. In diesem Rückblick fokussieren wir uns auf das Stadtgeschehen und das was die Kelsterbacher bewegte und bewegt.

Das Wetterjahr

Das Ausmaß der extremen Wetterlagen ging auch an der Untermainstadt nicht spurlos vorbei und so war im Januar der Main Gast auf dem Parkplatz vom Grünen Baum. Der Frühling zeigte sich anfangs als Winter und Ende April fast als Sommer. Das Jahr mit den meisten Sonnentagen ohne Unterbrechung erwies sich mitunter als Belastung. Bevorzugte Aufenthalte waren nicht selten Kellerräume oder klimatisierte Rückzugszonen. Die schöne Seite des Sommers zeigte sich in ganzer Pracht am Mainufer, wo die Klappstühle der Kelsterbar fast dauerbelegt waren. Diese Location erwies sich wiederum als ein Zugewinn, denn Freiluft-Aktivitäten boten sich bei Dauersonne so häufig wie nie an. Fast einen Strich durch die Rechnung machte das Wetter jedoch der Stadt Kelsterbach bei der Durchführung einer Premiere.

Das Kulturjahr

Sommerfest hieß die Premiere und sollte die Wartezeit auf das Straßenfest 2019 etwas verkürzen, was um ein Haar schief gegangen wäre. Der Samstag Anfang Juni erwachte mit strahlendem Sonnenschein und auf dem Vorplatz des Investoren-Gebäudes der neuen Mitte sollte wie bei deren Eröffnungsfeier eine tolle Party steigen. Live-Musik, Essen und Trinken und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm; damit hatte das städtische Kulturamt die richtige Mischung angesetzt, doch dunkle Wolken am Nachmittag lösten besorgte Blicke gen Himmel aus. Mehrere Unwetter-Schübe stellten die Veranstalter fast vor eine unpopuläre Entscheidung, doch der Beendigung der Festivität ging ein Einsehen von Petrus voraus und der Abend wurde seiner Bestimmung noch gerecht. Das kulturelle Herz der Stadt schlägt nicht selten im Fritz-Treutel-Haus und das gleich zu Beginn des Jahres. Zu dieser Zeit kaum noch wegzudenken ist das Neujahrskonzert, eine beliebte Veranstaltung die unter dem Motto „Neujahr in Wien“ stand und vom Johann-Strauss-Orchester die entsprechende Beschallung erhielt. Musikalisch zu ging es wenige Tage später am gleichen Ort, als die Musikschule Kelsterbach mit dem Ensemble der Lehrer unter Leitung von Karl-Ernst Eschborn die Neuauflage des städtischen Neujahrsempfangs musikalisch veredelte. Dazu gab es viel Information von Bürgermeister Manfred Ockel über die städtischen Vorhaben, zusammengefasst in einer ausführlichen PowerPoint. Neben vielen Zahlen, Daten und Fakten erzählte Bürgermeister Josef Ergand über Neuigkeiten aus der sechstgrößten Stadt Frankreichs, Baugé en Anjou. Übermorgen lädt die Stadt zum zweiten Mal zu einem Sonntag mit Musik und Neuigkeiten ein. Etabliert in Kelsterbach ist inzwischen der Poetry-Slam, ein Wettstreit von Dichtkunst und Wortakrobatik. Was morgen Abend in der Stadt- und Schulbibliothek in der dritten Auflage Fortsetzung findet, wurde voriges Jahr in einer Brauerei auf dem Mönchhofgelände verortet, ins Leben gerufen vom Volksbildungswerk. Eine weitere junge Veranstaltung ist „Sounds of Rainbow“, ein farbenfrohes Musik- Tanz- und Akrobatik-Spektakel, das die Schönheit Indiens an den Untermain bringt und in Bälde wieder im Fritz-Treutel-Haus zu bewundern ist. „Spaß uff de Gass“ das Motto vom Altstadtfest und wem die Kerb gehöre ließ auch in 2018 keinen Zweifel aufkommen. Die zwei Volksfeste im September blieben Garant für Party-Spaß und vieles mehr. Die illuminierte Martinskirche in der Marktstraße und das neue „kleine“ Kerwe-Zelt sind Errungenschaften, die ebenfalls für ein Gesicht sinnhafter Veränderungen stehen. Einen Großteil der kulturellen Versorgung lag in der Hand der Vereine, die mit vielen Veranstaltungen den Kelsterbachern einiges zu bieten hatten. Die Schnaaken liegen mit ihrem Äpplerfest am Hinkelstein und „live und laut“ genau richtig, wenn es darum geht, die Wünsche des Publikums umzusetzen. Dabei bleibt die Kombination aus Klinarischem und heißer Musik die Kardinal-Tugend des Vereins, den das Zusammenwirken der Generationen noch kompletter erscheinen lässt. Ungebrochenen Fleißes zeigen die Angler alljährlich beim Fischerfest, wie ein Event dank vieler helfender Hände gelingen und jedes Jahr aufs Neue begeistern kann. Nicht anders zu bewerten ist das Sommerfest des Kanu-Clubs, das stets gut besucht zwei tolle Tage am Main verspricht.

Lesen Sie kommende Woche wie das Kulturjahr nahtlos in das Vereinsjahr übergangen ist, was sich in Politik sowie Geschäftswelt tat und wer was zu feiern hatte.