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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 4/2021
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Waschen für die wohlhabenden Frankfurter

Kelsterbach und vor allem Niederrad, die „Wäschereien Frankfurts“, das Waschen für das eher gut betuchte Bürgertum der Nachbarstadt hatte in Kelsterbach lange Tradition. Im 19. und 20. Jahrhundert fanden zahlreiche Kelsterbacher Waschbetriebe ihr Auskommen mit der Reinigung der schmutzigen Frankfurter Wäsche. Um 1950 gab es in Kelsterbach noch sage und schreibe 40 Schneider- und Textilbetriebe und elf Wäschereien. Und wenn in früheren Zeiten die Ernte der Zwetschen anstand, dann wurden die mit Feuer beheizbaren Kupferkessel zum Einkochen von Zwetschgenmarmelade, sprich Latwersch, genutzt. Unsere Bilder zeigen die Ausstattung einer Wäscherei um 1930 und einen Wäschewagen, angetrieben olim mit einem PS, der die aufwändig gereinigte, gebleichte und gebügelte Wäsche dann nach Frankfurt brachte. „Gute alte Zeit!?“ Mehr dazu: „Mainperle“ Ausgabe Nummer 8 /2013 (Stadtarchiv/hb)