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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 45/2018
Seite 2
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HSK wandert am Edersee

Schon 50 Jahre reisen Mitglieder und Freunde des Handarmonika-Spielring Kelsterbach e.V. Ende September nach Österreich oder in Deutschland umher, um Neues zu erleben und Altes neu kennenzulernen. Dieses Jahr vom 28. bis 30. September. Doch was für eine Überraschung bot sich in diesem Jahr an der Edertalsperre! Doch der Reihe nach. Pünktlich waren die Mitreisenden zur Abfahrt versammelt, gemütlich ging die Fahrt gen Waldecker Land und Nationalpark Kellerwald. Die Reise zum endgültigen Ziel am Edersee war nicht lange, so konnte man ohne Eile einen Zwischenstopp einlegen. Fritzlar - ein beschauliches und ebenso wunderschönes Städtchen mit teils über 600 Jahre alten Fachwerkhäusern und einem prächtigen Dom bot sich an. Zwei Gruppen genossen eine anschauliche und interessante Führung durch dieses Fachwerkkleinod. Wer auf den Stadtturm mit hinaufstieg, erfuhr auch eine Übersicht über das Justizwesen einer Zeit, die man heute "dunkles Mittelalter nennt". Doch das ein Hennker seinerzeit auch Wundarzt war oder über Hygiene wachte, war sicherlich vielen neu. Das Terrassenhotel Edersee jedenfalls erreichte die illustre Gesellschaft einmal mehr mit neuen Eindrücken und bester Stimmung. Herrlicher Sonnenschein bot sich am Samstag und einer Überfahrt von der Staumauer Richtung Schloss Waldeck stand nichts im Wege. Nichts?? - Wer hätte gedacht, dass es 25 Höhenmeter zu überwinden galt (abwärts!!) bis wir den See und die Anlegestelle erreichten. Tatsächlich war das Wasser so zurückgegangen, dass sogar die Rückseite der Staumauer beinahe in voller Ansicht zu sehen war. So ergab sich bei Waldeck auch ein mühseliger Anstieg, bis man endlich auf dem Weg zur Bergbahn kam, die endlich zum Schloss hochführte. Eine Anstrengung, die alle in bewundernswerter Weise in Angriff nahmen. Auf dem Schloss gab es wieder Einblick bei einer Führung "Hinter Schloss und Riegel" über die damaligen Arten der Gerichtsbarkeit.

Wer nun meinte, das Volk sei ermüdet nach dem Abendessen in die Betten gefallen, kennt "das Wunder des HSK" nicht. Alle, die vorher keinen Schritt mehr laufen wollten, kein Glied mehr bewegen, wurden zur Musik eines DJ wieder jung und tanzten bis in die Nacht hinein zu Schlagern und Pop.

Bevor die HSKler wieder in Kelsterbach ankamen, schlenderten sie noch durch den Bergpark Waldeck und ließen sich bei einer Greifvogelschau von den Herrschern der Lüfte fast hautnah beeindrucken. Ein Zwischenstopp in Fulda rundete den Ausflug ab. Einmal mehr waren alle Teilnehmer der Meinung, wie schön es doch in Deutschland und auch der nahen Umgebung sei.

Der HSK lädt als nächstes zu seinem Konzert am 18. November 2018 um 18 Uhr ins Fritz-Treutel-Haus. Schlager, Hits und Evergreens aus sieben Jahrzehnten werden die Besucher begeistern. Der Vorverkauf läuft.