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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 47/2018
Seite 2
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Kein Weg zu weit

Internationales Gruppenbild.

Freundschaftlicher Empfang: Christelle Lavoud Berthelot (Spirit of Country) und Driss Mameri (ami de Baugé) flankiert von Bassist Richie von "Charly" und dem zweiten Vorsitzenden Jürgen Hechler, rechts im Bild.

Wer die Partnerstadt Baugé gesehen und die Freundschaft dort schon einmal erleben durfte, weiß genau was mit „Freundschaft ohne Grenzen“ gemeint ist. Das galt zweifellos auch für den Gegenbesuch der Country-Company bei den Freunden von „Spirit of Country“. Beide Vereine feiern zehnjähriges Bestehen, den Auftakt der gemeinsamen Jubiläums-Aktivitäten bildete das Treffen anlässlich Country-Ostern in Kelsterbach im Frühjahr 2017 (wir berichteten). Seit über fünf Jahren befreundet, haben sich die gegenseitigen Besuche zu einer gern erfüllten Verpflichtung entwickelt, entsprechend groß war die Freude, als die Kelsterbacher Abordnung in Stärke von 20 Personen vergangenen Freitag in Baugé eintraf. Damit rund um das große Festival dort am Samstag noch genügend Raum für das persönliche Miteinander blieb, wurde die Nacht durchgefahren, denn bis zum Ziel waren es knapp 900 Kilometer.

Herzlicher Empfang und buntes Programm

Keine Geringeren als Josef Ergand und Driss Mameri empfingen die Kelsterbacher Delegation offiziell. Der Bürgermeister auf der einen Seite und der langjährige Präsident des Verschwisterungskomitees auf der anderen sind seit Beginn der Freundschaft dabei und lassen es sich nicht nehmen Gelegenheiten wie diese, zum Ausdruck ihrer Wertschätzung zu nutzen. Sogar Ergands Vorgänger im Amt, Philippe Chalopin gab sich die Ehre, obwohl er inzwischen als Oberhaupt des Städterverbundes Baugé-en-Anjou“ einen vollen Terminkalender bewältigen darf. Bevor der gemütliche und kulinarisch sehr ansprechende Teil des Ankunftsabends begann, stand eine Führung durch das prächtige Schloss auf dem Programm. In Kelsterbach gefühlt zum Inventar gehörend und als Garanten für Country-Feeling pur stehen “Charly and the Outlaws“. Den Musikern gelang es „unplugged“ den Anwesenden eine Kostprobe der Kelsterbacher Lagerfreuer-Romantik der little-big-Ranch näher zu bringen. „Unsere französischen Freunde waren ganz schön aus dem Häuschen“, freute sich Jürgen Hechler. Der stellvertretende Vorsitzende, der die Qualität seiner „Hausband“ nur allzu gut einzuschätzen weiß, ordnet die Freundschaft zu Baugé als Herzensangelegenheit ein.

Streik konnte die Stimmung nicht trüben

Tanz, Live- Musik und jede Menge Spaß zeichnete den Samstagabend aus, der ganz im Zeichen der gemeinsamen Leidenschaft zum „american way of life“ stand. Der Auftritt der Country-Company begeisterte vor Ort genauso wie im Frühjahr der von „Spirit of Country“ in Kelsterbach. Der weiteren Line-Dance-Freude freien Lauf gelassen wurde bei „Buddy Jewell“ live in Concert, ein Geigenspieler dieser Formation spielte gemeinsam mit „Charly“ als kenne man sich schon seit Jahren. Daraus entwickelte sich eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht und ein rundum perfekter Abend ging in beiderseitiger Zufriedenheit nicht gar zu früh zu Ende. Das für samstags tagsüber geplante und liebevoll ausgearbeitete Programm, das unter anderem einen Ausflug in die malerische Loire-Stadt Angers vorsah, fiel zum allgemeinen Bedauern einem Streik zum Opfer. Blockaden, die jede Planung zunichtemachten, berichtete Hechler, konnten die Freude kaum trüben, zu tief sei die Freundschaft verankert. Darum werde, das war nach dem gemeinsamen Abschiedsfrühstück am Sonntag klar, der nächste Austausch beiderseits in Gedanken geplant. (Ts)

Wer die Partnerstadt Baugé gesehen und die Freundschaft dort schon einmal erleben durfte, weiß genau was mit „Freundschaft ohne Grenzen“ gemeint ist. Das galt zweifellos auch für den Gegenbesuch der Country-Company bei den Freunden von „Spirit of Country“. Beide Vereine feiern zehnjähriges Bestehen, den Auftakt der gemeinsamen Jubiläums-Aktivitäten bildete das Treffen anlässlich Country-Ostern in Kelsterbach im Frühjahr 2017 (wir berichteten). Seit über fünf Jahren befreundet, haben sich die gegenseitigen Besuche zu einer gern erfüllten Verpflichtung entwickelt, entsprechend groß war die Freude, als die Kelsterbacher Abordnung in Stärke von 20 Personen vergangenen Freitag in Baugé eintraf. Damit rund um das große Festival dort am Samstag noch genügend Raum für das persönliche Miteinander blieb, wurde die Nacht durchgefahren, denn bis zum Ziel waren es knapp 900 Kilometer.

Herzlicher Empfang und buntes Programm

Keine Geringen als Josef Ergand und Driss Mameri empfingen die Kelsterbacher Delegation offiziell. Der Bürgermeister auf der einen Seite und der langjährige Präsident des Verschwisterungskomitees auf der anderen sind seit Beginn der Freundschaft dabei und lassen es sich nicht nehmen Gelegenheit wie diese, zum Ausdruck ihrer Wertschätzung zu nutzen. Sogar Ergands Vorgänger im Amt, Philippe Chalopin gab sich die Ehre, obwohl er inzwischen als Oberhaupt des Städterverbundes Baugé-en-Anjou“ einen volleren Terminkalender bewältigen darf. Bevor der gemütliche und kulinarisch sehr ansprechende Teil des Ankunftsabends begann, stand eine Führung durch das prächtige Schloss auf dem Programm. In Kelsterbach gefühlt zum Inventar gehörend und als Garanten für Country-Feeling pur stehen “Charly and the Outlaws“. Den Musikern gelang es „unplugged“ den Anwesenden eine Kostprobe der Kelsterbacher Lagerfreuer-Romantik der little-big-Ranch näher zu bringen. „Unsere französischen Freunde waren ganz schön aus dem Häuschen“, freute sich Jürgen Hechler. Der stellvertretende Vorsitzende, der die Qualität seiner „Hausband“ nur allzu gut einzuschätzen weiß ordnet die Freundschaft zu Baugé als Herzensangelegenheit ein.

Streik konnte die Stimmung nicht trüben

Tanz, Live- Musik und jede Menge Spaß zeichnete den Samstagabend aus, der ganz im Zeichen der gemeinsamen Leidenschaft zum „american way of life“ stand. Der Auftritt der Country-Company begeisterte vor Ort genauso wie im Frühjahr der von „Spirit of Country“ in Kelsterbach. Der weiteren Line-Dance-Freude freien Lauf gelassen wurde bei „Buddy Jewell“ live in Concert, ein Geigenspieler dieser Formation spielte gemeinsam mit „Charly“ als kenne man sich schon seit Jahren. Daraus entwickelte sich eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht und ein rundum perfekter Abend ging in beiderseitiger Zufriedenheit nicht gar zu früh zu Ende. Das für samstags tagsüber geplante und liebevoll ausgearbeitete Programm, das unter anderem einen Ausflug in malerische Loire-Stadt Angers vorsah, fiel zum allgemeinen Bedauern einem Streik zum Opfer. Blockaden, die jede Planung zunichtemachten, berichtete Hechler, konnten die Freude kaum trüben, zu tief sei die Freundschaft verankert. Darum werde, das war nach dem gemeinsamen Abschiedsfrühstück am Sonntag klar, der nächste Austausch beiderseits in Gedanken geplant. (Ts)