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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 48/2018
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Integrationslotsinnen haben einen besonderen Auftrag

Im Rahmen einer kleinen Feier erhielten 14 Integrationslotsinnen ihre Zertifizierungsurkunden. Nach 38 Unterrichtseinheiten haben die nun die Aufgabe, Neuankömmlinge in Deutschland auf ihren Wegen zu Ämtern, Behörden, Banken, in die Kindertagesstätten oder in die Schulen zu begleiten.

So können leichter von Beginn an entstehende Hindernisse für eine Integration - seien sie sprachlicher oder auch anderer Natur - aus dem Weg geräumt werden. Vorteil ist, dass alle Lotsinnen selbst über einen Integrationshintergrund verfügen, sich in Kelsterbach zuhause fühlen und somit sehr konkret unterstützende Maßnahmen für Neuankömmlingen anstoßen und durchführen können.

„Die Integrationslotsinnen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit können aber auch Möglichkeiten zur Teilnahme an Bildung, Kultur und Freizeit vermitteln“, lobte Bürgermeister Manfred Ockel im Beisein von Franz Neufing, der von städtischer Seite aus die Koordination übernimmt.

Für den Unterricht sorgten Carmen Gröss und Georgia Pelekanos. Die Maßnahme gehört zum hessischen Landesprogramm „WIR“ „Wegweisende Integrationsmaßnahmen realisieren“. Fatme Fourne, sie ist eine der Lotsinnen und schon lange auch in der Politik engagiert, formulierte den „Traum“ der Lotsinnen, sicherlich angelehnt ein wenig an den Traum von Martin Luther King. „Wir treffen uns weiter zum Austausch, jede weiß nicht alles und wir unterstützen uns darin, gut zu beraten“, so Fourne. Es sei während der Ausbildung zum Ehrenamt nie langweilig geworden, ständig habe man etwas Neues hinzulernen können, war der Tenor aller mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß bedachten Intergrationslotsinnen. (hb)