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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 48/2018
Seite 2
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Lautstarkes Erwachen in der Mehrzweckhalle Nord

Rund 250 Gäste freuten sich über klasse Musik.

„Living Theorie“ ließ „Linking Park“ erwachen.

Die „Streamers“ setzten mehr als Einen drauf.

Vor 22 Jahren in LA gegründet, begeistert die Gruppe Linkin Park die Freunde von Crossover und New Metal mit ihren harten aber eingängigen Melodien. Die Schnaaken, bekannt für ihr gutes Händchen was die Auswahl von Cover-Bands betrifft, sahen bei ihrem nicht nur bei Hard-Rock-Fans etablierten „Live und Laut“ einen Zugang für Chart-Stürmer der US-Rockband. Diese Aufgabe in Perfektion erfüllte die Formation „Living Therory“, die sich in ihrer musikalischen Ausrichtung Linkin Park verschrieben hat. Als idealer Einstieg erweis sich „Papercut“, gefolgt von der Gittarenoffensive „Faint“, bevor „somewhere i belong“ das bestens gestimmt Publikum erdete. Richtig gut kam die phantastisch geglückte Umsetztung von „Crawling, bevor das fulminante „one step closer“ und der Top-Hit „in the end“ das grandiose Finale definierten. „Linking Park“ ist heute in der Mehrzweckhalle Nord erwacht, schwärmte der Schnaaken-Chef Heiko Langelotz, der sich einmal mehr auf sein eingespieltes Team verlassen konnte.

Für jeden Rockfan etwas.

“Den Streamers“ kam die nicht ganz leichte Aufgabe zu Teil 2 des Events zu gestalten. Im Gegensatz zur „lebendigen Theorie“ legt sich diese Band nicht auf eine Vorbildformation fest, sondern covert sich quer durch die Musik-Geschichte der harten Klänge. Billy Talent, Foo-Fighters oder Rammstein - keine Vorgabe scheint zu schwierig, kein Riff zu gewagt, dass es die „Streamers“ nicht blitzsauber in Hardrock-Stimmung pur verwandlen könnten. So gab es ein Wiederhöhren mit Saxon, Deep Purple und sogar Gänsehaut-Nostalgie mit „Dream Theatre“. Platz im rockigen Portfolio fanden auch neuere Werke wie „rebel yell“ oder „Song 2“ von Blur. Die Gäste waren ganz aus dem rockigen Häuschen und hätten sich noch einen Teil 3 verkraftet, welcher jedoch aus rechtlichen und Vernunftsgründen das Potenzial für weitere Events bilden dürfte. Neben der zuverlässig guten Musik ward den Besuchern Speis und Trank in typischer Schnaaken-Qualität geboten. Diese zum Ausdruck kam, wie immer, zusätzlich durch die engagierten Helferinnen und Helfer, die jedweden Versorgungsengpass ausschlossen. Angesichts dieser Kompetenzen bleibt zu wünschen, dass der Verein seiner Linie treu bleibt, so wie die Kelsterbacher und auswärtige Rockfans den Schnaaken. (Ts)