Während in der heimischen Sportpark der normale Trainingsalltag einkehrte, begab sich die E-Jugend des BSC 1947 Kelsterbach e. V. am Freitag auf eine ganz besondere Reise. Das Ziel: Die Schweizer Metropole Basel, wo die jungen beim hochkarätigen „Black Stars Hallenmaster“ antraten und ein Erlebnis feierten, das sie so schnell nicht vergessen werden.
In der Sporthalle des Freien Gymnasiums Basel wartete ein Teilnehmerfeld auf die Jungs, das sich wie das „Who-is-Who“ des regionalen und internationalen Jugendfußballs las. In packenden Partien gegen starke Gegner bewiesen die Kelsterbacher, dass sie sich auch vor großen Namen nicht verstecken müssen. Mit der gewohnten Leidenschaft des BSC kämpften sich die Nachwuchskicker durch das Turnier. „Die Jungs haben heute nicht nur für sich, sondern für das Wappen auf der Brust gespielt“, lobte das Trainerteam stolz. Besonders die taktische Disziplin und der Teamgeist gegen die spielstarken Schweizer Teams beeindruckten die mitgereisten Eltern.
Das absolute Highlight der Reise fand jedoch abseits des Hallenparketts statt. Die Mannschaft erhielt eine exklusive Führung durch den legendären St. Jakob-Park, die Heimat des FC Basel. Die Jungs durften dort stehen, wo sonst die Profis in der Champions League auflaufen – ein Blick in die Kabinen und der Gang durch den Spielertunnel inklusive.
Doch es sollte noch besser kommen: Wie durch einen glücklichen Zufall kreuzten sich die Wege der Kelsterbacher im Stadion mit keinem Geringeren als Xherdan Shaqiri. Der Schweizer Nationalheld und ehemalige Champions-League-Sieger nahm sich die Zeit für die sichtlich beeindruckten Nachwuchskicker. Ein kurzes Gespräch und das obligatorische Erinnerungsfoto machten den Besuch im „Joggeli“ perfekt. „Dass wir ausgerechnet Shaqiri treffen, war wie ein Sechser im Lotto“, freute sich einer der mitgereisten Betreuer.
Die Reise in die Schweiz war für den BSC’lers mehr als nur ein sportlicher Vergleich. Solche Ausflüge sind das Herzstück der Vereinsphilosophie. Das gemeinsame Übernachten, die Erlebnisse in der Fremde und der Moment, einem Weltstar gegenüberzustehen, haben die Mannschaft noch enger zusammengeschweißt.
Erschöpft, aber mit funkelnden Augen und unvergesslichen Geschichten im Gepäck, trat die Delegation am Sonntagabend die Heimreise an den Untermain an. Der Auftritt in Basel hat einmal mehr gezeigt: Die Jugendarbeit beim BSC trägt Früchte – und Träume werden manchmal eben doch wahr.