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Kelsterbach aktuell
Ausgabe 9/2020
Seite 2
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BSC holt Fastnacht ins Fritz-Treutel-Haus zurück

Talentiert und engagiert. Die Garde der Feuerreiter

Dancing-Queens.

Kerweborsch bei der Äpplerpause.

Matthias Ostertag hier als DJ Matze im Party-Modus.

Äppler traf Kölsch und der Ball-Spiel-Club (BSC) mit dieser Idee ins Schwarze. Lokalpatriotische Getränke aus karnevalistischen Hochboten bewarben als Stimmungsboten eine neue Veranstaltung, die aus der Abteilung Fußball des Traditionsvereins hervorging. Die „Veteranen“Andy Hoffmann und Matthias Ostertag dachten sich, dass es wieder mal schön wäre, das Kelsterbacher Närrinnen und Narrhalesen mal wieder in Kelsterbachs „Gut Stubb“ ausgiebig Fastnacht feiern können. Von der Idee zur Umsetzung galt es einiges zu stemmen und das Event im Vorfeld gut zu bewerben. Zirkuliert in sozialen Netzwerken und Printmedien, machte der BSC auf sein Angebot aufmerksam und der Weg war frei für „Äppler trifft Kölsch. Dass dies nicht nur eine Worthülse blieb, erwies sich in schmackhaften Angeboten. Der beliebte Apfelwein der Kelterei Nöll ging genauso reichhaltig über die Theke wie das Früh-Kölsch vom Fass, erzeugt in einer der bekanntesten und beliebtesten Brauereien der Domstadt. Für einen reibungslosen Ablauf standen als eventerprobte Service-Garanten Mitglieder in generationsübergreifender Zusammenarbeit zur Verfügung. Damit die leckeren Snacks in fester oder flüssiger Form nicht zu sehr haften blieben, lud die musikalische Beschallung zu längeren Aufenthalten auf der Tanzfläche ein. Die Dj’s Tim Eich und Matze wussten offenbar genau was den Gästen gefällt, dabei legten sie Musik auf und moderierten was das Zeug hielt. Ihre engagierte Performance unterbrachen die beiden nur all zu gern für den Auftritt charmanter Gäste. Der Kunstpause ihres Vereins zum Trotz, zog es die große Garde der Feuerreiter in die vertraute Bühnenumgebung zurück, ihre Darbietung wurde von großem Applaus in die vielgeforderte Zugabe getragen. Eine Zugabe ins Auge fassen dürfte wohl auch der Veranstalter, denn für den Mut der Umsetzung gab es schon gleichen Abends viel Lob von den Gästen. (gw)