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Nauheimer Gemeindespiegel
Ausgabe 20/2019
Aus dem Vereinsleben
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Landfrauenverein Nauheim

Bevor der Rundgang durch den Vernapark begann, fand man sich zu einem Gruppenbild vor dem Museum ein. Bild: LFV Nauheim

Man trotzte dem schlechten Wetter und lauschte ganz gespannt was die Stadtführerin zu erzählen hatte.... Bild: LFV Nauheim

....anschließend ging es ins Festungscafè wo man bei Kaffee und Kuchen einen schönen Abschluss hatte. Bild: LFV Nauheim

Im gut besuchten Vereinzdomizil Cafè Stelzer bekamen Mitglieder und Gäste viel Wissenswertes..... Bild: LFV Nauheim

....von Tina Dammel und Jan Boese vom Gesundheitszentrum Medifit Rüsselsheim...... Bild: LFV Nauheim

.... über "Laufen will gelernt sein" anschaulich vermittelt. Bild: LFV Nauheim

Nauheimer Landfrauen besuchten den romantischen Stadtpark in Rüsselsheim – den „Vernapark!“

Am ersten Mittwoch im Monat Mai planten die Radlerinnen einen Ausflug nach Rüsselsheim zum „Vernapark“. Leider machte auch in diesem Monat der Wettergott dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Das Ziel konnte nicht, wie ursprünglich geplant, mit den Rädern angesteuert werden, sondern wurde mit den Autos in Fahrgemeinschaften ins Visier genommen. Dort angekommen, empfing die Stadtführerin die 26 Landfrauen an der Museumskasse in der Festung, um gemeinsam den romantischen Stadtpark, im Stil englischer Landschaftsgärten zu erkunden. Der englische Garten in München ist sehr bekannt, aber kaum Jemand weiß davon, dass sich ein ähnliches, gartenbauliches Kleinod auch in Rüsselsheim verbirgt. Zwischen Parkschule, Maindamm und Innenstadt liegt der Stadtpark, nach den früheren Besitzern „Verna – Park“ benannt. Der Park steckt voller Sehenswürdigkeiten und Merkwürdigkeiten, diese wurden den Landfrauen, in einer 1 ½ stündigen Führung, nähergebracht. Man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, selbst gebürtige Rüsselsheimerinnen, waren von den Ausführungen der Stadtführerin und den Schönheiten des Parks überwältigt, so intensiv und bewusst hatten sie dieses Kleinod noch nie erlebt!

In gemütlicher Runde hatten sich die Frauen im Festungscafé viel zu erzählen und ließen die Eindrücke nochmal Revue passieren. Man freut sich schon auf die Radtour, hoffentlich bei Sonnenschein, im Monat Juni.

Das Ziel ist in Weiterstadt Bauer Lipp, unter der Streckenführung von Waltraud Ackermann.

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Mo. 20.05.2019 Vortragsabend - Themenänderung

Vortragsthema am Montag, 20.05. 2019 hat sich geändert! Nicht wie vorgesehen, beschäftigen sich die Nauheimer Landfrauen am Montag, den 20.05.2019 ab 19.30 Uhr im Cafè Stelzer mit dem Thema,: Von Gesund bis Zahnlos - Therapiemöglichkeiten von Zahnerhaltung, Vollprothese bis Implantaten mit Dr.Ulrich Baumgardt, Zahnarzt für Oralchirurgie, Groß - Gerau. Für diesem Abend hat der Vorstand die frisch gewählte Bezirksvorsitzende des Landfrauenvereins Groß Gerau, Frau Kerstin Geis eingeladen. Sie spricht zum Thema,: "Europäische Frauen"

Zu diesem lockeren Gesprächsabend sind Mitglieder und interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Gefahren eines falschen Gang- und Laufmusters -„Laufen will gelernt sein!“

Im Café Stelzer trafen sich in den vergangenen Tagen über 30 interessierte Zuhörerinnen, um sich über das Thema: „Laufen will gelernt sein!“ zu informieren. Im Namen des Vorstandes sprach zweite Vorsitzende Gabi Bender einführende Worte und begrüßte die Frauen und Referenten, zu dem mit Spannung erwarteten Vortrag. Bevor Tina Dammel und Jan Boese vom Rüsselsheimer Gesundheitszentrum „Medifit“ den Infoabend starteten, wurde Vorstandsmitglied Marita May gebeten, eine Runde zwischen den Besuchern zu gehen. Es wurde nun die Frage gestellt: „Was fällt Ihnen bei der Bewegung auf?“ Unterschiedliche Beobachtungen wurden gemacht und kritisch beäugt.

Das richtige Laufen und Gehen hat uns niemals jemand beigebracht, wir tun es einfach nach bestem Wissen und Gewissen und völlig unbewusst, dass ist leider oft falsch.

Die Referenten informierten die Landfrauen, dass 30 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig zum Laufen gehen. Umso erschreckender ist es, dass 65% der Freizeitläufer und Einsteiger unter Schmerzen beim Training leiden.

Falsche Bewegungsmuster sorgen für eine Überlastung bestimmter Strukturen. Die Folgen sind Knie- und Hüftarthrose, Rückenschmerzen, Achillessehnenreizungen und vieles mehr.

Die Laufschule im Medifit glaubt fest daran, dass jeder die natürlichste aller Bewegungen, das Laufen und Gehen, schmerzfrei und mit Freude ausüben können sollte.

Eine große Aufgabe, macht man sich bewusst, dass die Menschen heute viel zu früh inaktiv werden.

Der Mensch verliert im Laufe seines Lebens und das schon ab dem 30sten Lebensjahr 50% seiner Muskelmasse.

Das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Muskelmasse gerät in ein Missverhältnis. Gangunsicherheiten, schwerer Gang, Probleme beim Treppensteigen sind die Folge und das Aufstehen aus einem Sessel wird zunehmend zur Herausforderung für uns Menschen im Alter.

Mit einem Jahr haben wir gerade das Gehen gelernt – mit 80 können wir es gerade noch so....

Die Folge dieses Muskelverlustes im Alter ist: wir bewegen uns weniger und enden im besten Falle mit 70 am Rollator.

Keine gute Aussichten, macht man sich bewusst, dass die durchschnittliche Lebenserwartung weitaus höher als bei 70 Jahren liegt.

Die Frage ist: Wie wollen wir unsere letzten Jahre verbringen? Krank und unbeweglich? Oder fit, agil und selbstbestimmt?

Die Antwort ist klar! Und die gute Nachricht ist, dass unser wunderbarer Körper bis ins hohe Alter

Muskulatur aufbauen kann.

So wird die Gesundheit im Alter zu einer aktiven Entscheidung, die man heute trifft, dies wollen die Mitarbeiter in der Laufschule im Medifit vermitteln.

Mittels einer Analyse wird ein schlechtes Bewegungsmuster aufgedeckt, es wird ermittelt, wo z.B. zu wenig Muskulatur vorhanden ist und der Körper wird anschließend neu programmiert.

Das geschieht, laut Physiotherapeutin Tina Dammel über ein spezielles Muskeltraining, Muskelaufbau und ein gezieltes Muskellängentraining.

Nicht nur Sportler, die ihre Zeit verbessern wollen kommen für die Laufschule in Frage.

Vielmehr geht es darum Menschen nach Verletzungen, Schlaganfällen oder Herzinfarkten ein Stück Lebensqualität zurückzugeben.

Tina Dammel und Jan Boese fragten in die Runde: Stellen sie sich mal vor, sie könnten mit 80 Jahren noch einen Klimmzug? Meinen sie, sie hätten Probleme die Treppen im Haus zu steigen?

Die Ausführungen der Referenten sorgten für sehr viel Gesprächsstoff unter den anwesenden Mitgliedern.

Eigene Erfahrungen wurden eingebracht und etliche Fragen an die Fachleute gestellt.

Als Dankeschön für den überaus interessanten und informativen Abend, überreichte zweite Vorsitzende Marita May, im Namen des Vorstandes und den Zuhörerinnen, Tina Dammel und Jan Boese ein Präsent.

Die Frauen haben an diesem Abend wieder viel erfahren, das Fazit war:

Es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, heute daran zu denken, wie man sein Leben im Alter bestreiten will!