Nach einer standesamtlichen Trauung kann ein Paar eine freireligiöse Trauung erhalten. Im Angebot einer solchen Trauung drücken wir darin die Wertschätzung einer beständigen Bindung zwischen zwei erwachsenen Menschen aus und betonen die Bedeutung, die eine solche Bindung nicht nur für den privaten Bereich, sondern darüber hinaus im gesellschaftlichen Leben hat.
Wir lehnen dabei eine rein kommerzielle Sicht von Hochzeitsfeiern ab und wollen mithelfen, dass Paare ihre eigenen religiösen und weltanschaulichen Ideen zu ihrem Zusammenleben erkennen und gestalten können. Eine freireligiöse Trauung ist eine Feier der Partnerschaft, ein Bekenntnis zu Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit beider Partner. Sie drückt den Wunsch der Partner aus, sich vor ihren Familien und Freunden eine Gestaltung ihres gemeinsamen Lebensweges im humanistischen Sinn zu versprechen und ihre Kraft, die sie gemeinsam gewinnen, zurückzutragen in die Gesellschaft.
Ein Paar bringt seine Wünsche zur Gestaltung ein und wirkt an der Feier aktiv mit, zum Beispiel
• durch die Wahl eigener Worte zum Eheversprechen
• durch die Wahl angemessener Symbole
• durch die Wahl des äußeren Rahmens, der Musik, u. ä.
• durch die Einbeziehung von Familie und Freunden in die Gestaltung der Feier
Eine freireligiöse Trauung bedeutet
Ein Bekenntnis zur Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der beiden Partner.
Eine Betonung der Möglichkeit, dass zwei freie Individuen eine Beziehung schaffen können, die nicht die Individualität der Partner auflöst und doch ein "Wir" schafft.
http://www.fgmz.de oder www.freireligioes.de
Vorsteher: Wolfgang Karell, Telefon: 06152 64962