Andrea Lauriolle-Müller (Mitte) leitet den U3-Treff in der Mediathek.
Der U3-Treff des Familienzentrums ist für Kinder und Eltern wöchentlich ein wertvoller Treffpunkt.
Der offene U3-Treff des Familienzentrums in der Mediathek hat sich zu einem echten Magneten unter jungen Eltern entwickelt. Familienberaterin Andrea Lauriolle-Müller freut sich über 30 Familien, die teilweise regelmäßig, teilweise nur sporadisch donnerstags in der Zeit von 10.30 bis 12.00 Uhr das attraktive Angebot für Kinder ab der Geburt bis zum Eintritt in die Kita wahrnehmen möchten. Der Eltern-Kind-Treff bietet sich an, um für die Kinder regelmäßig erste Kontakte zu Gleichaltrigen anzubahnen. Gleichzeitig können sich die Erwachsenen untereinander austauschen und erhalten noch dazu wertvolle Anregungen und Tipps zur kindlichen Entwicklung, die Lauriolle-Müller auf Nachfrage gerne gibt.
In der barrierefreien Mediathek wartet eine große Auswahl an Bilderbüchern und Spielen auf die Kinder. Neben dem Bestand an Medien finden die Eltern für ihre Kinder auch Themenkisten mit pädagogischem Spielmaterial. Die Kleinen können ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich in Rollenspielen ausprobieren.
Aus organisatorischen Gründen wird das Familienzentrum nach den Sommerferien den offenen Treff in eine feste Gruppe mit verbindlicher Anmeldung ändern. „Nicht jeder Familie ist es aus verschiedenen Gründen möglich, die Anfangszeit einzuhalten. Dann ist es aber für uns schwierig, eine feste Struktur zu etablieren und eine gewisse Regelmäßigkeit für den Treff zu installieren“, erläutert Lauriolle-Müller. Diese sei jedoch gerade bei Kindern in jungem Alter aus pädagogischen Gründen sehr wichtig.
„Beim U3-Turnen des Familienzentrums hat sich eine feste Teilnehmerliste sehr bewährt“, weiß Fachdienstleitung Nina Finkernagel. „Die regelmäßige Teilnahme aller Beteiligten ist von großem Vorteil. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unseren U3-Spieletreff im gleichen Format durchzuführen.“
Bestimmte Ziele und Angebote des Eltern-Kind-Treffs lassen sich bei einer unverbindlichen Teilnahme und unregelmäßigem Erscheinen kaum realisieren. Lauriolle-Müller möchte gerne mit einem gemeinsamen Begrüßungskreis in den Treff einsteigen und ihn mit einem Schlusslied beenden. „Die Kinder brauchen feste Strukturen, um sich in dem Treff orientieren zu können“, erklärt sie. Die regelmäßige Teilnahme von Kindern und Eltern fördert zudem die Bindung untereinander.
Die Familienberaterin möchte ab dem zweiten Halbjahr das pädagogisch-inhaltliche Programm ausweiten. Dazu zählen kleine Ausflüge – zum Beispiel in den Turnraum der Kindertagesstätte Regenbogen und ins Spaßbad in der Kindertagesstätte Farbenfroh.
Workshops wie „Erste Hilfe am Kind“ würde sie ebenfalls gerne anbieten. Weitere Programmpunkte zu altersgerechtem Spielmaterial oder mit zusätzlichen Beteiligten wie der Koordinatorin für sprachliche Bildung der Stadt Raunheim oder vom Logopädischen Dienst des Kreises Groß-Gerau sind in Planung. „Dies ist allerdings nur bei einer verbindlichen Teilnehmerstruktur gut umsetzbar“, macht Lauriolle-Müller deutlich.
Die zur Verfügung stehenden Plätze sind aktuell besetzt. Interessierte Familien können sich unter der E-Mail-Adresse familienzentrum@raunheim.de für das kostenfreie Angebot auf die Warteliste setzten lassen. Die Familien werden nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung aufgenommen und über frei werdende Plätze jeweils zeitnah informiert.