Laufen, springen, werfen und jede Menge Spaß: Rund 150 Vorschulkinder aus neun städtischen Kindertagesstätten sowie der Kita Arche Noah der Paulusgemeinde trafen sich Mitte Juni zum diesjährigen Sportfest im städtischen Sportpark. Die Veranstaltung ist ein fester Bestandteil des letzten Kita-Jahres und bietet den zukünftigen Schulkindern die Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu sein und sich bereits vor dem Schulstart besser kennenzulernen.
Bereits am frühen Morgen herrschte reges Treiben auf dem Gelände. Während die Erzieherinnen und Erzieher die verschiedenen Bewegungsstationen aufbauten, bereiteten zahlreiche Eltern die Verpflegungsstände vor. Pünktlich um neun Uhr wurde das Sportfest eröffnet. Zum gemeinsamen Aufwärmen sangen und tanzten alle Kinder das beliebte Flummilied, bevor es mit viel Energie an die Stationen ging.
Die Kinder konnten sich an klassischen Spielen wie Eierlaufen und Sackhüpfen ebenso ausprobieren wie an kreativen Stationen, darunter der beliebte Gummistiefel-Weitwurf. Für jede absolvierte Station erhielten sie einen Stempel auf den Arm. Einige Kinder sammelten dabei beeindruckend viele Stempel und zeigten großen Ehrgeiz.
„Bei unserem Sportfest geht es nicht darum, die Schnellsten oder Besten zu küren. Im Mittelpunkt stehen die Freude an der Bewegung, das gemeinsame Erleben und das Ausprobieren“, betonte der städtische Sportpädagoge Thomas Steinbrenner, der die Veranstaltung koordinierte und leitete.
Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei. Nach rund zwei Stunden voller Bewegung und steigenden Temperaturen wurde eine ausgiebige Pause eingelegt. Auch das wechselhafte Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben. Die reichhaltigen Buffets, die von den Eltern vorbereitet worden waren, sorgten für die nötige Stärkung.
Zum Abschluss versammelten sich alle Kinder noch einmal gemeinsam. Stolz präsentierten sie ihre gesammelten Stempel, machten Gruppenfotos und bedankten sich bei allen Helferinnen und Helfern. Die Kinder tauschten sich noch einmal über die Erlebnisse des Vormittags aus, bevor sich die Gruppen wieder auf den Rückweg in ihre Einrichtungen machten. „Die Kinder hatten sichtlich Spaß an den Angeboten und waren mit viel Engagement dabei“, freute sich Steinbrenner.
Gegen 11.30 Uhr waren die Stationen wieder abgebaut und die Gruppen machten sich auf den Rückweg in ihre Einrichtungen. Zurück blieben viele strahlende Gesichter, schöne Erinnerungen und die Vorfreude auf den nächsten großen Schritt: den Start in die Schule.